Für gewöhnlich liebt man(n) es ja Recht zu haben. Heute ist wieder einer der Tage, an denen ich es hasse. Seit dem Aufwachen ein flaues Gefühl, das wird heut nix. Volles Haus, der Tabellenletzte der unter seinem neuen Trainer noch nicht gewonnen hat zu Gast – das MUSS schiefgehen. Tja so wars dann auch: Der 1.FC Nürnberg verliert nach ziemlich schlechter Leistung völlig zurecht gegen den VFB Stuttgart. Zusätzlich sind wir der „Verlierer des Spieltags“ da alle um uns rum gewonnen haben, nun ist es am Tabellenende ziemlich eng. „Aufbaugegner Nürnberg“ ist leider zurück.

Zum Spielbeginn zeigte sich schon dass Stuttgart es kapiert hat um was es heute geht. Die waren verbissener und kämpferischer als der Glubb. Immer wieder wurde der zweite Ball erkämpft, dagegen Fehlpässe beim FCN. Durchwachsene Leistung von Nürnberg und nur der Unfähigkeit von Mario Gomez ist es zu verdanken, dass es mit 0:0 in die Pause ging.

Dann muss es in der 2. Halbzeit besser werden, so wie in Augsburg vor einer Woche. Wurde es aber nicht. Fuchs war im Mittelfeld meist überfordert, Misidjan tat viel, es ging aber auch viel schief.

Nordkurve Nürnberg Dann kam Palacios für Kerk und etwas mehr Schwung nach vorne. Doch nur 5 Minuten. Und dann schlugs auch noch ein: Eine der vielen Stuttgart-Ecken, abgewehrt doch aus dem Hintergrund kann Baumgartl drauflaufen und jagt ihn zum 0:1 ins linke Toreck. Unfassbar viele Stuttgarter jubeln (mal wieder) im Max-Morlock-Stadion.

Nun rannte der Glubb an, doch Köllner wechselte Petrak ein. Nicht jeder konnte den Wechsel nachvollziehen.

Dann ein Stuttgarter alleine durch, Mathenia rettet im 1 gegen 1, doch der Nachschuss und wieder Mathenia! Hammer, der „safe des Tages“, leider ohne richtigen Effekt.

Nur noch 10 Minuten zu spielen und wieder Ecke. Der Ball schien gesichert, da verliert ihn Misidjan vor dem 16er gegen Thommy, der sofort abzieht und das Ei in den rechten Winkel hämmert. 0:2.

In der Nachspielzeit traf der eingewechselte Pereira noch per Kopf, doch zurecht wurde das Tor nicht gegeben. Er hatte den Verteidiger weggeschubst. Dann wars aus.

Fazit:

Das was sehr ernüchternd, was unsere Jungs heute gezeigt haben. „Schlägt man die Konkurrenz, hat man kein Problem“ ist ja mein Credo. Doch der Umkehrschluss stimmt eben auch: Verlierst Du, hast Du ein Problem.

Doch besonders auch die Art und Weise lässt den Fan verwundert zurück. Von der gefestigten Truppe und der Moral war heute wenig zu sehen.

Doch völlig klar ist aber auch: Die Saison is noch lang. Es is noch langer nix verloren, so wie heute bei einem Sieg auch der Klassenerhalt noch nicht fix gewesen wäre.

Köllner hatte schon oft ein glückliches Händchen, heute hatte er mal ein weniger glückliches.

Wichtig ist jetzt die Länderspielpause zu nutzen und danach wieder mit Ishak zu punkten.

RelVoSprung +1

Es tut schon beim Aufzählen weh: Hannover gewinnt gegen die Luschen aus Wolfsburg, Düsseldorf schlägt Hertha BSC und Stuttgart schlägt die Luschen…. nein, Spaß, erwischt den FCN an einem schlechten Tag. Zudem gewann auch noch Mainz in Freiburg, weshalb nun alle da unten richtig eng zusammen hängen. Das wird noch ein heisser Tanz bis zur Winterpause.

Fans:

Auch wenn es mich extrem langweilt, diese Vögel da immer feiern zu sehen: Das waren ca. 10.000 Schwaben im MMS! Respekt… wobei, wäre das Augsburger Stadion grösser gewesen, hätten wir das letzte Woche auch geschafft.

Die Nürnberger Ultras setzten auf eine saubere Choreografie zum Thema „Nordkurve Nürnberg“ und machten mit den Ultras von Stuttgart wieder gemeinsame Sache als es um den Protest gegen den DFB ging.

Eher weniger gut die Idee, Tennisbälle auf das Spielfeld zu werfen. Zumal wir da noch im Angriff waren und sich unsere Jungs verletzen könnten, wenn sie da draufsteigen und umknicken.

Egal, es heißt mal wieder Mund abwischen, weitermachen!

Auch der FC Schalke ist nicht unschlagbar! 🙂

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Bomber Manolo on November 3rd, 2018

Diese Auswärtsfahrt hat sich gelohnt! Der 1. FC Nürnberg kämpfte sich nach durchwachsener ersten Halbzeit zurück, erzielte zwei Auswärtstore und holte einen Punkt beim FC Augsburg! Trainer Köllner hatte wieder ein paar besondere Kniffe für die Aufstellung parat und wurde belohnt: Köllner stammt aus dem Ort Fuchsmühl – und die Tore erzielten: Fuchs, Mühl! Das muss man erst mal schaffen!

Der FCN war zu Beginn gehörig unter Druck. Augsburg wirbelte und hatte mit der ersten Aktion gleich Erfolg: An der Eckfahne der Glubb indisponiert, scharfer Ball von Schmid nach innen und Finnbogason drückt ihn über die Linie. 1:0 für den FCA, mou

Der FCN nun geschockt! Augsburg weiter spielbestimmend mit Torchancen. Zeit dass es Halbzeitpause wird.

Nach der Pause der Glubb nun mit Wut und endlich mit Zug zum Tor. Und schon kamen die Chancen! In der 49. Behrens per Kopf, Luthe mit einer Glanzparade, Misidjan ans Aussennetz! Das wärs gewesen! Nur Minuten später Kopfball von Finnbogason ans Lattenkreuz, im direkten Gegenzug Flanke des agilen Misidjan, Zrelak lässt prallen und Fuchs jagt das Ding hoch aufs Tor, Luthe ohne Chance. 1:1! Mega-Ekstase im Auswärtsblock! Klasse!

Der Glubb machte aber auch weiter! Drückte weiter! Doch Augsburg kam dann doch mal wieder vors Nürnberger Tor, und bekam einen Freistoß. Schmid läuft an und setzt einen Traumfreistoß in die Gambel! 2:1! Mist! Gesehen habe ich davon kaum was, meine Sicht im Bild links.

Wieder zeigt sich dass irgendwie jede Truppe Kunstschüzen in ihren Reihen hat, nur beim Glubb scheint das nicht der Fall zu sein. Doch das sagte ich gegen Rostock im Pokal auch schon. Wobei, das Spiel an Halloween lief irgendwie genauso!? Vielleicht kommen wir noch mal zurück?

Petrak mit einem Fernschuss gab noch mal das Hallali zur Aufholjagt! In der 83. Minute dann eine überragende Kombination über links, Fuchs legt zurück und Zrelak im Fallen…. über das Tor… ich hatte schon gejubelt. Schade. Aber Nürnberg weiter am Drücker, Eckball um Eckball fliegt in der Strafraum vor den Gästefans! Dann in der 88. tritt Leibold den Ball in die Mitte, wo Mühl das Kopfballduell gegen den starken Caiuby gewann und das Ding zum 2:2 in die Maschen setzte!! Wahnsinn! Der Gästeblock rastet völlig aus!

Dann drückte noch mal Augsburg, der Ball knapp am Tor vorbei, dann hatten wir den Auswärtspunkt im Sack!

Fazit:

Der Glubb ist in dieser Woche nun 4x nach Rückständen wieder zurück gekommen! Eine super Sache, was absolut für die Moral der Truppe spricht.

Was gegen die Truppe spricht ist, dass es immer erst einen Rückstand braucht, bis die Mannschaft aufwacht. Das müsste besser werden.

Für Fuchs und Mühl freut es mich sehr, dass sie treffen konnten. Zrelak kommt in der Bundesliga immer besser zurecht und Misidjan ist langsam eine Stütze unserer Offensive. Weiter so!

Statistik: Tore 2:2, Torschüsse 16:15, Ballbesitz 56%:44%, Zweikampfquote 46%:54%, Laufleistung 110:113km, Ecken 6:6. auch das eine eindeutige Sprache: Der Punkt war völlig verdient!

RelVoSprung +4 Punkte:

Wir haben gepunktet, Hannover hat verloren (1:4 in Stuttgart) und Stuttgart ebenso (0:3 gegen Frankfurt). Leider haben uns die Schalker aufgrund des Torverhältnisses nun überholt, aber so lange 3 Teams hinter uns stehen is alles gut!

Fans:

Das war echt gut! Es waren ca. 3.500 bis 5.000 Glubberer! Nach dem Ausgleich standen Fans in allen möglichen Blöcken auf! Großartig! Dazu noch gute Stimmung, so musses sein!

Eine besondere Situation möchte ich noch erwähnen: Als eine Dame kollabierte gaben die Fans das an den Megaphon-Man weiter, der das an die Einsatzgräfte und rief dann auf, eine Gasse zu bilden. Hut ab, so muss das sein.

Sehr schöne Situation auch: Köllner kam nach der Mannschaft in die Kurve und im Block sang man das Aufstiegs-Spaß-Lied von Hanno Behrens „Köllner, Du Zigeuner“ und er winkte ab. Nette Geste, Fans erweisen dem Trainer mit einem eigenen Lied Respekt – das sollte man hin und wieder mal für Spieler machen!

Jetzt Stuttgart zuhause schlagen!

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Jaaaaa! Jaaaaa! Jaaaa! Der Glubb steht in der nächsten Runde des DFB-Pokals! Mit einem 1:1 nach 90 Minuten, einem 2:2 nach Verlängerung und einem 4:2 nach Elfmeterschießen verlangte der FCN seinen Fans mal wieder alles ab! Es war zwar gegen einen Drittligisten, aber kämpferisch auf hohem Niveau und vor allem moralisch eine große Leistung des 1. FC Nürnberg. Ja und vor allem: Es is goud ganga – da fällt das Urteil natürlich besser aus. Christian Mathenia ist der Elfmeter-Held des Abends, ganz klar, aber der Pokalheld ist unterm Strich Tim Leibold!

Denn der Glubb gab den Ton an, während der gesamten Spielzeit. Doch Rostock stand sehr sicher in der Defensive konnte gefährlich kontern. Und in der 35 Minute sogar in Führung gehen: Nach Fehler von Bauer ließ „Bilderbuch-Debütant“ Rhein den Ball durch und Breier konnte vollstrecken. 1:0 für Hansa… gibts ne Pokalüberraschung?

Der Glubb gab nie auf! Auch nach der Pause nicht, doch die Rostocker standen sehr gut hinten! Knöll hatte dann die ganz dicke Chance auf den Ausgleich, doch er vergab. Aber auch Hansa hätte den Deckel draufmachen können: Hildebrandts Schuss ging knapp vorbei. Und die Uhr lief unerbittlich runter. 10 Minuten vor Schluss verpassen Margreitter und Everton eine Hereingabe haarscharf! Die Uhr lief runter, der Glubb lief an….

Dann die 90. Minute: Flanke von rechts, Misidjan verpasst aber Leibold passt auf und legt mit Übersicht in die Mitte zurück, wo der eingewechselte Zrelak zum 1:1 vollstreckt! TOR!

Wieder ein glückliches Händchen, diesmal wars aber nicht der erste Ballkontakt wie beim Frankfurt-Heimspiel. Der Glubb rettet sich in die Verlängerung und hat jetzt den Schwung auf seiner Seite. Doch wieder wurde die Rechnung ohne die Rostocker gemacht, denn die kamen nun immer wieder schwungvoll vor das Glubb-Tor: Mathenia rettet im 1:1 gegen Breier. Dann Freistoß, weil Margreitter neben dem Ball auch seinen Gegner wegräumte. Hildebrandt trat an und setzte einen Traum-Freistoß ins die Maschen! 2:1! Erneute Führung für die Heimmannschaft im Ostseestadion!?

Es ist unfassbar! Fast jede Truppe hat einen Kunstschützen in ihren Reihen, doch Nürnberg gefühlt seit Luboš Kubík keinen mehr! Wie dem auch sei! Jetzt musste der FCN wieder einem Rückstand herlaufen – und wir haben erst am Sonntag gespielt!

Der Glubb gab alles, rannte unermüdlich an, hatte Eckball um Eckball. Dann die 103. Minute und wieder wars Tim Leibold, der sich durch die Mitte „schwanzte“, den ebenfalls eingewechselten Palacios bediente, der den Ball nach einmal Querlegen unter die Latte zimmerte! Ja! 2:2! Wieder zurückgekommen, wieder die Vorteile auf unserer Seite! Jetzt bloß keinen SuddenDeath! Dann wars aus: Elfmeterschießen!

Bei der Wahl des Tores wieder Theater der Rostocker Verantwortlichen, die sehr mit dem Schiedsrichter haderten. Aber um das vorwegzunehmen: Die reklamierten Handspiele werden allesamt nur in München gepfiffen, also kein Problem. Grad Behrens hatte den Arm extra an dem Köper gepresst, gut gesehen vom Schiedsrichter Thomsen.

Dann gings los! Pepic läuft an und trifft. Jetzt Behrens mit Druck, aber trifft überlegen (siehe Foto). Wieder Rostock: Hildebrandt läuft an und Mathenia mit Psychospielchen – hält!! Ja!! Nun muss Margreitter die Führung machen: Er trifft! Nun tritt Bülow an, aber das Psychospielchen kommt nun von den Hansafans!? Immer wieder fliegen Gegenstände auf den Rasen, der Schiedsrichter bricht mehrmals den Elfmeter ab… dann läuft Bülow an und jagt ihn „Hoeneßk“ in den Nachhimmel!! Nun kommt Mühl und baut die Führung aus! Wenn Williams nicht trifft, isses schon rum, aber er vollstreckt. Also darf Tim Leibold ran: Nachdem er schon an den beiden Toren beteiligt war, trifft er den letzten Elfmeter und versinkt in der Jubeltraube! Wir sind weiter!

Fazit:

Völlig klar! Alles wird hier unter dem Gesichtspunkt des Weiterkommens bewertet. Hätten wir beim Elfmeterschießen Pech gehabt und wäre rausgestochen, hätte man fragen müssen, wie sowas sein kann gegen einen Drittligisten, nachdem man Frankfurt erst vor kurzem an den Rand einer Niederlage gebracht hat. Warum hier Stuttgart gescheitert ist, hat man heute gesehen!

So kann man die Moral loben, das Händchen des Trainers hervorheben, was ja auch den Wechsel von Bredlow zu Mathenia beinhaltet und Leibold feiern, der das nach durchwachsenen Leistungen zuletzt nötig hat! Ein Wort noch zu Rhein: Man sieht, dass keine Bäume in den Himmel wachsen. Die Presse is ja fast durchgedreht, gleich war er ein Star. Lasst doch den Jungen sich ganz normal entwickeln und übertreibt nicht immer alles gleich.

Statistik: Tore 2:4, Torschüsse 19:27, Ballbesitz 37%:63%, Zweikampfquote 44%:56%, Ecken 4:10. Der FCN war völlig überlegen, das sieht man auch an der Statistik! Doch wie immer: Es zählen nur die Tore!

Fans:

Tolle Bilder aus dem Stadion! Tolle Stimmung! Eine Pyro-Show der Heimmannschaft – is zwar verboten und kostet den Rostockern Strafe! Alles fertig für ein Fussballfest!

Dazu wieder viele Glubberer, die in aller Herrgottsfrüh den Weg antreten um ihr Team zu unterstützen.

Aber es gab auch das, was wir nicht wollen: Vormittags trafen sich ca. 300 Nürnberger Nicht-Fans mit Rostockern Nicht-Fans und prügelten sich in Hansestadt neben einer Tankstelle. Die Ausschreitungen müssen derart hart gewesen sein, dass die Polizei Warnschüsse abgeben musste.

Hat nichts mit Fussball zu tun. Wem das Spaß macht, der soll sich mit Gleichgesinnten im Wald treffen, wo man nichts kaputt macht und keine Unbeteiligten gefährdet. Mehr Aufmerksamkeit will ich diesen Leuten nicht widmen.

Denn wir freuen uns über den Einzug ins Achtelfinale!

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Echt schade! Der Glubb bot am Sonntag eine bärenstarke Leistung gegen die zur Zeit formstärkste Mannschaft der Bundesliga, ließ sich aber kurz vor Schluss noch die Butter vom Brot nehmen. Vor dem Spiel hätte wohl so mancher Glubberer ein 1:1 sofort unterschrieben, zu ungünstig waren die Vorzeichen. Doch aufgrund des Spielverlaufs muss man jetzt eher von 2 verlorenen Punkten reden, als von einem Punktgewinn gegen die Eintracht. Aber unter dem Strich machte das heute mal wieder Mut!

Die Aufstellung war vor dem Spiel das interessanteste: Nachdem sich Mikael Ishak gegen Hoffenheim verletzt hatte, Eduard Löwen, Ondrej Petrak fehlten und auch noch Valentini kurzfristig verletzt (mindestens 6 Wochen) ausfiel, war die Frage wie Michael Köllner reagieren würde. Bauer kam für Valentini ins Spiel und vorne durften sich Kubo und Misidjan versuchen. Und Kerk war endlich auch wieder von Anfang an dabei. Ja und dann kam auch noch ein gewisser Simon Rhein, der für den allgemein interessierten Clubfan bisher nur in Testspielen als Torschütze auffiel, in die Mannschaft. Bei strömenden Regen und nasskalten Temperaturen gings dann los.

Doch der FCN versteckte sich nicht! Nach vorne ging was, hinten räumte Mühl und Margreitter solide ab. Ja und Rhein, der gab einen mehr als soliden 6er, der Hammer!

Die dickste Chance der 1. Hälfte hatte dann auch der Glubb, als Leibold auf Knöll flankte und der das Ei an den Pfosten zimmerte. Das wärs gewesen. In der 2. Hälfte kam nun die Eintracht besser ins Spiel. Kubo, der zu Beginn des Spiels noch die Bälle verteilte, tauchte fast unter. Doch anders als gegen Hoffenheim entwirrte sich der Glubb wieder und kam zu Kontern und zu Chancen!

Dann die 78. Minute und das Bundesligadebüt für Adam Zrelak. Der FCN gleich offensiv, Steilpass auf Misidjan, der könnte schießen, aber hält inne und flankt…. der Ball segelt durch den Strafraum und Zrelak setzt ihn mit seinem ersten Bundesliga-Ballkontakt in die Maschen! Was für ein Jubel! Was für eine Situation! Mega! 1:0! Sollte das Wunder möglich sein?

Doch dann 4 Minuten Nachspielzeit. Der FCN plötzlich konfus, Misidjan hätte den Ball vorne halten können, Held Zrelak den Ball wenig später verloren… da Costa kann von Leibold nicht am Querpass gehindert werden und der perfekte Pass findet die Zehenspitze von Haller – 1:1. Aus, schade.

Fazit:

Mal wieder muss man sagen, das ist zwar schade, aber es macht Mut. Klar, es klingt etwas wie Michael Oenning („Auf dieser Niederlage können wir aufbauen“), ist aber wirklich so. Der Kicker bilanzierte „ein schmeichelhafter Punkt für Frankfurt“. Ein krasser Fehler war der späte Ausgleich auch nicht, also hatte man einfach Pech.

Noch dazu machten einige Spieler richtig Spaß – und das wohlgemerkt ohne Ishak, ohne den fast der Aufstieg verspielt wurde. Allen voran stach aber noch der Neuling raus: Simon Rhein brachte Matthias Sammer zum Zunge schnalzen („Überragendes Debüt“)! Dazu die meiste Laufleistung, die meisten Pässe auf FCN-Seite, dazu noch die meisten Bälle eines Nicht-Verteidigers und das bei einer Passquote 88,3% (Quelle Flo Zenger). Der absolute Hammer!

Statistik: Tore 1:1, Torschüsse 10:10, Ballbesitz 44%:56%, Zweikampfquote 46%:54%, Laufleistung 118,2:116,9 Km, Ecken 8:6. Sah echt gut aus, mit dieser Leistung ist mir vor anderen Teams in der Liga nicht Bange – aber ja, irgendwann müssen die Punkte dann auch mal geholt werden!

RelVoSprung +3 Punkte

So lange das so ist, passt alles. Schalke holte einen überraschenden Punkt in Leipzig. Gut, von denen erwartet man auch nicht, dass sie dauerhaft da hinten steckenbleiben. Wichtiger für mich dass Düsseldorf, Stuttgart und Hannover wieder Federn gelassen haben. Gegen solche Teams müssen wir vor allem punkten!

Fans:

Man kann von den Frankfurtern halten was man will, aber dass da 4.000 nach Nürnberg gekommen sind und auch Stimmung gemacht haben, ist für mich ein Hauptgrund mich über die 1. Liga zu freuen – und über 42.000 Zuschauer. Natürlich haben die Nürnberger in Stimmung und Utensilien gegengehalten. Auch schön, dass auf Gezündel verzichtet wurde! Ja, ich weiß – Grundsatzdiskussion. Aber wenigstens müssen wir mal keine Strafe bezahlen. Auch dass es nach dem Spiel ruhig blieb, war eine schöne Nachricht. Jaja, es bleibt einfach dabei: Ohne das Tor in der 92. Minute wäre es überragend gewesen.

Jetzt geht es am Mittwoch zu Hansa Rostock im DFB-Pokal, was alles andere als ein leichter Einsatz werden wird. Und dann am Samstag nach Augsburg. Und dort zu punkten wäre auch wieder sehr wichtig!

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Bomber Manolo on Oktober 22nd, 2018

Das war ernüchternd! Gabs nach dem 0:7 in Dortmund noch zuhause ein überzeugendes 3:0, so setzte es nun nach dem 0:6 in Leipzig die erste Heimniederlage nach der Rückkehr in die Bundesliga: Der 1.FC Nürnberg verliert nach starker 1. Halbzeit zuhause gegen Hoffenheim mit 1:3. Torhüter Christian Mathenia bekam zum ersten Mal das Vertrauen des Trainers und bot eine sehr starke Leistung – was aber letztendlich nicht reichte, da zuviele gute Bälle auf sein Tor kamen. Jetzt haben wir dann doch langsam ein Problem.

Denn flapste ich vor 2 Wochen noch, dass es egal wäre auswärts Klatschen zu beziehen, wenn danach immer das Heimspiel gewonnen wird (gut, wäre auch immer noch der Meinung), so muss man jetzt sehen dass schon ein Heimsieg fehlt in der Rechnung.

Obwohl ja der FCN gut begonnen hat: Vorne setzte man immer wieder Nadelstiche, hinten stand man zu Beginn relativ sicher und was durchkam parierte der glänzend aufgelegte Mathenia. Gleich nach Beginn war Ishak allein durch, zog aufs Tor doch knapp links vorbei – dabei aber verletzte er sich, obwohl der Schiedsrichter ohnehin auf Abseits entschieden hatte. Der Schwede konnte aber vorerst weitermachen, musste aber in der 41. vom Feld und fällt wohl bis Mitte November aus.

In der 18. Minute dann ein weiter Abschlag von Mathenia, Misidjan versucht den Ball anzunehmen und Adams räumt ihn um. Elfmeter! Eine Sache für Kapitän Behrens: Trotz Cut über dem Auge, den er sich vorher bei einem Kopfballduell zuzog verwandelte er sicher! 1:0! Sehr geil!

Dann aber kamen wütende Angriffe der Hoffenheimer, doch jedes Mal war Mathenia auf dem Posten. Zwei Mal sah es sogar so aus als wäre der Ball verdeckt gewesen, aber der ehemalige HSV-Torwart tauchte ab und rettete das 1:0 in die Pause!

Vorher aber wollte Schiedsrichter Felix Zwayer aus Berlin noch etwas Einfluss nehmen: Gegen Valentini wegen eines normalen Fouls, bei dem er sogar den Ball spielte, die gelbe Karte. Ebenso gegen Löwen, der sich zurecht wegen 2 Fehlentscheidungen an der Auslinie beschwerte. Schließlich gabs dann noch 7 Minuten Nachspielzeit oben drauf… komischer Kauz.

Nach dem Pausentee dauerte es aber dann nicht mehr lange, bis das FCN-Bollwerk überwunden wurde: Kaderabek stand rechts im Sechzehner frei und passte auf Nelson, der volley 8 Metern einnetzte (50.). Wenig später wieder Kaderabek, der zu Demirbay und wieder auf Nelson, der das Ei unter die Latte nagelte. Der FCN starr vor Angst, sodass sich Hoffe die Bälle quer über den Platz zuspielen konnte: Langer Ball auf Kaderabeks, der wieder laaaaang auf den 2. Pfosten wo Szalai einnicken konnte (67.). Tja, Messe gelesen…

Nicht ganz, die TSG zog sich zurück und Nürnberg kam noch mal zu Offensivaktionen (erster Eckball in der 87. Minute). Die größte Chance hatte Knöll alleine vor Baumann, der aber parieren konnte. Wäre hier in der 86. das 2:3 gefallen, hätte es noch mal ein Feuerwerk geben können – aber ja, der Junge ist auch erst 19 und das Retortenbaby war auch die bessere Mannschaft. Vorher gabs trotzdem noch mal Jubel, denn Sebastian Kerk kam in die Partie, sein erster Punktspiel-Einsatz seit dem Achillessehnenriss gegen Union Berlin. Aber dann wars aus, Heimniederlage.

Fazit:

Sehr schade und sehr ernüchternd! In Halbzeit eins noch fast „ebenbürtig“, wenn auch mit Glück und starkem Torwart – und Halbzeit zwei völlig unterlegen. Was war anders? Nunja, Wirbelwind und Kampfsau Ishak war nicht mehr auf dem Platz. Erinnerungen sowie Befürchtungen an seinen letzten Ausfall wurden plötzlich wieder real.

Aber an dieser Stelle mal wieder die Erinnerung an unsere Erwartungen vor der Saison: Mit Abstand der kleinste Etat und die unerfahrensten Spieler. Was wir da sehen ist halt nun einmal „noch“ kein Wunder. Vielleicht wirds ja noch eines – die Saison is noch lang!

Statistik: Tore 1:3, Torschüsse 7:19, Ballbesitz 29%:71%, Zweikampfquote 52%:48%, Laufleistung 120,5:122,7 Km, Ecken 1:7. Viele Zahlen gleichen sich mit denen des Leipzig-Spiels das ja mit 0:6 gründlich in die Hose ging. Fast ist man ob dieser Zahlen gewillt zu sagen, dass man mit 3 Gegentoren noch gut bedient gewesen wäre – aber nur fast.

RelVoSprung +2 Punkte

Er schmilzt, aber noch haben wir 2 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Langsam wären auch mal wieder Punkte nötig, auch für das Selbstvertrauen unserer Jungs. Aber da Düsseldorf (1:7) und Stuttgart (0:4) auch Klatschen bezogen, sehe ich das nicht als völlig unmöglich an ein paar Mannschaften hinter uns zu lassen. Auch wenn wir den kleinsten Etat und so weiter. 🙂

Fans:

Langsam fällt mir kein Superlativ mehr ein! Klasse, toll, spitze, grandios sind diese Choreografien welche die Ultras hier immer wieder aufzaubern (siehe Bild ganz oben). „Auch wenn du mich in den Wahnsinn treibst, steh ich immer treu zu Dir!“ stand quer über dem 9/11er der Ultras und dazu das Stadtwappen und das Vereinswappen, einfach herrlich.

Dazu kam noch das Basti Grau wieder am Megaphon stand und für gute Stimmung sorgte – nur das Ergebnis hat das am Samstag nicht so gepasst.

Das war der Nachzügler-Bericht von vergangenen Samstag. Vorteil ist aber, dass ich so auf Flo Zenger verlinken kann. Seine Analysen sind immer sehr lesenswert.

Wir sehen uns dann am kommenden Sonntag zur Zweitligaspieltzeit um 13:30 Uhr gegen die Eintracht aus Frankfurt, die erschreckend gut drauf ist zur Zeit. Aber wir nehmen den Kampf an, wer weiß vielleicht springt ja eine Überraschung raus!

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Es steht wieder eine Jahreshauptversammlung beim 1.FC Nürnberg an: Am Mittwoch, 17. Oktober 2018 um 18:30 Uhr in der Meistersingerhalle Nürnberg! Für viele wieder eine Folklore-Veranstaltung, auf der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Statt um Millionen, Fernsehgelder und Bundesliga gehts dann häufig auch mal um die „Fädder-Fohna“ im Nachbarsgarten. Doch bei alle dem darf man nicht vergessen: Es ist eine wichtige Möglichkeit zur Mitbestimmung und die sollte mit Bedacht wahrgenommen werden!

So werden drei Mitglieder des Aufsichtsrats gewählt, denn die Amtszeiten von Christian Ehrenberg, Dr. Ulrich Maly und Hanns-Thomas Schamel enden. Alle drei stellen sich natürlich zur Wiederwahl und zusätzlich noch Peter Meier (Sponsor Nürnberger Versicherung dabei zu haben ist bestimmt net verkehrt) und Christian Silberhorn (Immobilien-Fachmann). (Die Vorstellungen der 5 Kandidaten finden Sie hier)

Ich hoffe dass die Mitglieder wieder mit Christian Ehrenberg einem verdienten Fanvertreter das Vertrauen schenken und ihn ein drittes Mal in Folge in den Aufsichtsrat wählen. Ja und natürlich auch Dr. Ulrich Maly, denn erstens ist er schon lange mit Herz dabei und ein derartiger Vertreter der Stadt im Gremium zu haben ist verdammt wichtig – und witzig ist er auch.

Aber bei Hanns-Thomas Schamel kann ich bei bestem Willen keine Empfehlung aussprechen. Denn zum einen hat Schamel schon einmal beim Aufsichtsrat hingeschmissen, kam dann aber mit der Luftnummer „Pro Club 2020“ wieder zurück. Außerdem kann ich einen nicht vertrauen, der beim FCN was mit „Marke“ und „Identität“ schwafelt, aber in Franken (Baiersdorf) eine fränkische Spezialität (Kren/Meerrettich) herstellt und als „bayrisch“ verkauft. Irgendwie hätte ich bei dem Angst, dass es im Stadion zum bayerischen Bier drei bayerische Bratwürstel in der Semmel gibt… naa, bidde ned. 😉

Satzungsänderungen

Solche Änderungen sind ja immer mit Vorsicht zu genießen. Und da schaut man natürlich genau hin, wenn besagter Schamel zusammen mit Günther Koch eine solche einreicht! Der §16 Ziffer 12 soll geändert werden:

Der Aufsichtsrat ist zuständig für:
a) die Bestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern (ab hier neu:) „sowie die Vorgabe eines Leitbildes zur langfristigen Sicherung der Vereinsidentität

Nun, was soll das heissen? Wie weit geht das? Soll der Aufsichtsrat wieder in Spielerkäufe und Trainerverpflichtungen reinquatschen, wie wir das schon mal hatten, in chaotischen früheren Zeiten?

Ich finde wir haben dazu Fachleute im Verein angestellt, die sich um solche Dinge kümmern sollen. Und diese Ruhe wie zur Zeit ist ein wertvolles Gut. Der AUFSICHTSrat soll das beAUFSICHTIGEN und ggf. dann Schlüsse ziehen. Der AR ist nicht dafür da „Leitbilder“ vorzugeben. Schon gar nicht, wenn man nicht weiß, in welche Richtung das gehen soll. Wenn „bayerischer Meerrettich“ und „Bayernschalträger Koch“ das vorschlagen, bekomme ich schon bissi Angst. Auch wenns so schlimm wohl net werden wird, bitte vorsichtig sein.

Zu den restlichen Satzungänderungen is mir nichts besonderes aufgefallen. Vieles geht in Richtung „kleiner Veranstaltungsort“ und „Informationsfluss“. Hier finde ich es absolut legitim, wenn die Satzung an neue Techniken (Videoübertragungen, email, etc.) angepasst wird.

Bitte informieren Sie sich gut vor den Abstimmungen und stellen Sie Fragen!

Vielleicht sieht man sich morgen in der Meistersingerhalle!

Update: Ich danke allen Mitgliedern für das Ergebnis! Maly, Ehrenberg und Meier wurden in den Aufsichtsrat gewählt und Schamel hat enttäuscht diese komische Satzungsänderung zurückgezogen! Vielen Dank! 🙂

 


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Bomber Manolo on Oktober 7th, 2018

Na wenigstens wars kein 7:0 – dachte wohl so mancher Glubberer heute, als der Schlusspfiff einer Erlösung glich. Dennoch setzte es mit 6:0 die zweite herbe Auswärts-Klatsche in Folge, weshalb man nun nicht von einem „Ausrutscher“ wie beim 7:0 in Dortmund sprechen könnte. Oder war das auch keiner? Tatsache ist, dass die Auflösungserscheinungen nach dem ersten Gegentreffer zum Problem werden können, wenn denn dann die „passende Antwort“ wie gegen Düsseldorf mal ausbleiben sollte.

Tja, und wieder: Was soll man da schreiben? Bereits nach 3 Minuten klingelte es: Kampl mit dem 1:0… hat er ewig nicht geschafft. In der 7. Minute dann Poulsen mit dem 2:0. Dann glaubte man den Glubb hätte sich gefangen, doch in der 21. das 3:0 durch Sabitzer, in der 32. dann WM-Versager Werner mit dem 4:0 (für uns reichts 😉 ), dann war erst mal Pause.

Nach der Pause gabs dann die erste gelbe Karte für Valentini (erst in der 50. Minute?!!), ehe in der 55. erneut Sabitzer auf 5:0 erhöhte. In der 59. dann wieder Werner zum 6:0 und 63. Minute glatt rot für Leibold (wars überhaupt eine?). Etz gehts dahin, dachte ich: „34 Jahre hat das 7:0 von Stuttgart gehalten… heute fällts und wir müssen für alle Zeiten im Kicker Sonderheft RedBull lesen.“ Doch dann passierte nix mehr. Doch Bredlow parierte den fälligen Strafstoß gegen Werner (bis zur Europameisterschaft muss das besser werden!) und gab damit das Halali zur Ergebnis-…. ja, was sagt man da? Gibts für „Halten“ und „Schadensbegrenzung“ ein Ergebnis-Wort? Leipzig wollte nach Pfosten-Treffer auch nicht mehr und so bliebs beim 6:0. Sorry an alle Auswärtsfahrer!

Fazit:

Es ist erschreckend, dass der aufgescheuchte Angsthasen-Haufen von Dortmund und Leipzig der gleiche Haufen ist, der Hannover und Düsseldorf aus dem MMS fegte!? Ich hab auch ehrlich gesagt nix gegen diese Klatschen, WENN danach immer ein überzeugender Heimsieg folgt! Denn dann hättma am Ende der Saison 50 Punkte (wenn ich richtig gerechnet habe) und den Klassenerhalt! Und das Torverhältnis von -68 interessiert keinen!

Diese Liebe ist nichts für Feiglinge

Ganz ehrlich muss ich auch sagen, dass wir nicht aufgestiegen sind um Dortmund, Leipzig und Bayern zu schlagen – so schön das auch wäre. Sondern um Konkurrenten zu schlagen, was uns bei Hannover und Düsseldorf sehr gut gelungen ist.

Aber ja, auch ich weiß dass das eine trügerische Wahrheit ist. Denn dieses Auseinanderfallen hinterlässt Spuren, und wenns nur der Kratzer im Vertrauen auf den Nebenmann oder den Torhüter ist. Ich bin heilfroh dass Bredlow diesen Elfer gehalten hat und somit ein Erfolgserlebnis hat, bei Valentini und Leibold siehts da leider anders aus. Aber auch da gilt: Nächstes Spiel gewinnen und das heute ist eine Erinnerung bei der man lachend den Kopf schüttelt.

Statistik: Tore 6:0, Torschüsse 19:3, Ballbesitz 59%:41%, Zweikampfquote 51%:49%, Laufleistung 114:107km, Ecken 6:1. Ausser bei den Torschüssen ist die Überlegenheit nirgends so sehr abzulesen, das zeigt dass der Glubb durchaus mitspielen wollte aber es nach jedem Ballverlust sofort auf das Nürnberger Tor ging. Hier muss sich Köllner dann doch mal was einfallen lassen.

RelVoSprung +3 Punkte

Wir haben immer noch 3 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, aber die Teams von hinten haben sich gefangen! Hannover hat den ersten Sieg eingefahren und Stuttgart jetzt Korkut entlassen – jetzt rechne ich mit denen doch wieder. Und Hoffenheim, Leverkusen und Schalke werden wohl kaum auf Dauer hinter uns bleiben. Tja, die Situation hat sich nicht geändert: Wir müssen Siege holen um schnellstens die 32 Punkte zu holen, die uns noch auf die 40 Punkte fehlen.

Fans:

Ich hab es oben schon geschrieben: Sorry, aber auch fetten Respekt! Selbst nach 4:0 waren die Nürnberger noch zu hören! Sehr schön, weiter so!

Gegen Hoffenheim in zwei Wochen wollen wir wieder „unsere Truppe“ sehen, dann gibts wieder ordentlich Stimmung im Stadion! Wir halten auf jeden Fall weiter zusammen und zu Euch! FCN!

In der nächsten Woche ist Länderspielpause und Landtagswahl! Ich hoffe Ihr geht alle wählen und denkt dabei an FRANKEN, denn in Mittelfranken in der Liste 10 auf Platz 2 ist ein sehr interessanter Mann! 🙂

Alles für rot-schwarz


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Bomber Manolo on September 29th, 2018

Das ist er, der Wahnsinn wegen dem wir immer wieder in dieses Beton-Oval pilgern! Der 1. FC Nürnberg schlägt (für einige überraschend) Mitaufsteiger Fortuna Düsseldorf mit 3:0 und liefert damit die von mir erhoffte Revanche („Wenn wir die in der Bundesliga schlagen, dass is das wichtiger als ein 2.Liga-Meistertitel ohne Wert„) und auch Wiedergutmachung für das 0:7 in Dortmund! So muss das sein! Alles richtig gemacht, Michael Köllner!

Die Angst war groß nach dem 0:7 unter der Woche. Gibt es den befürchteten Knacks? Michael Köllner aber relativierte das Debakel („Es ist nichts Spektakuläres passiert. Ein Aufsteiger hat bei einer internationalen Top-Mannschaft eine Klatsche kassiert.“) und gab zu, dass auch er Fehler gemacht hat. So nimmt man Druck von der Truppe, sehr schön. Zu Beginn des Spiels sahs aber gar nich danach aus, da Düsseldorf den Glubb fast in der eigenen Hälfte einschnürte. Es dauerte eine Weile, bis auch der FCN offensiv in Erscheinung trat. Dann aber gewaltig: Nach ein paar Schüssen spielte Margreitter einen megaweiten Pass auf Leibold, der von Lukebakio im Strafraum von den Beinen geholt wurde. Elfmeter! Behrens trat an und legte ihn gekonnt unter die Latte! 1:0! Yes!!

Düsseldorf rannte nun an! Lukebakio lief plötzlich alleine auf Bredlow zu und der junge Keeper hielt im 1gegen1! Jubel wie bei einem Tor! Klasse!

Nach der Pause Nürnberg nun defensiv und auf Konter lauernd. Ishak nach herrlicher Flanke von Misidjan mit dem Kopf ins lange Eck, aber das war ebenso eindeutig Abseits wie wenig später Duksch mit seinem Treffer!

In der 64. dann die Vorentscheidung: Behrens mit einem Befreiungsschlag, an der Mittellinie wird der Ball verlängert und Ishak läuft alleine auf Rensing! Der Schwede täuscht das lange Eck an und vollstreckt ins kurze! 2:0! Ekstase im Max-Morlock-Stadion!

Nun wurde aber wieder gezittert! Sollte der starken Fortuna jetzt ein Treffer gelingen, wirds noch ein enges Spiel, doch Bredlow und Margreitter retteten immer wieder! Der Glubb aber spielte seine Konter echt sauber! In der 78. Minute dann die Entscheidung: Der starke Löwen steckt gekonnt durch und Palacios überlupft den rausstürzenden Rensing! 3:0! Party im Max-Morlock-Stadion!

Nun war die Messe gelesen, Misidjan hatte noch die 100%ige zum 4:0, aber da wäre zuviel des Guten gewesen, auch wenn wir am liebsten das 0:7 egalisiert hätten!

Ohne Schiri-Theater und Videobeweis-Chaos ging ein herrlicher Fussballnachmittag mit einem Sieg zu Ende!

Fazit:

Köllner hat offensichtlich alles richtig gemacht, wie eingangs schon erwähnt. Aus drei Spielen 5:7 Tore und zwei Siege, schaffen auch net viel!

Aber das is auch das was ich gesagt hab: Es sind noch genügend Spiele. Dortmund muss besprochen werden, damit man das beim nächsten Mal besser macht. Aber davor und danach ein Heimsieg? Sorry, liebe Auswärtsfahrer, da is mir das 0:7 auch egal. 🙂

Statistik: Tore 3:0, Torschüsse 10:13, Ballbesitz 38%:62%, Zweikampfquote 43%:57%, Ecken 4:4. Düsseldorf war wirklich so stark wie wir das gesehen haben!

RelVoSprung +4 Punkte:

Das ist herrlich! So lange 3 Teams mit Abstand hinter uns stehen, bleibe is relativ ruhig!

Fans:

Heute gabs keine Choreo, dafür aber jede Menge Fahnen. Schade für die hinteren, die dadurch nix vom Spiel sehen, aber für alle anderen sahs gut aus. Ja und die Mannschaft kam auch heute wieder zum Feiern und Basti Grau hats super hingekriegt: Das „Ooh, der FCN is wieder da“ war deutlich schneller und für die Spieler gut zu hüpfen! Und außerdem gabs wieder eine kleine Ansprache an Fans und Mannschaft, das war wieder sehr gut! Ein rundum gelungener Fussballtag!

Nächste Woche müssen wir zu den Dosen nach Leipzig und dann ist Länderspielpause und Landtagswahl! Ich hoffe Ihr geht alle wählen und denkt dabei an FRANKEN! 🙂

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Bomber Manolo on September 26th, 2018

Das war ein Brett. Der 1.FC Nürnberg verliert bei Borussia Dortmund mit 7:0, was selbst beim BVB nicht so oft vorkommt – zum letzten Mal vor 32 Jahren gegen Blau-Weiß 90 Berlin. Aber auch beim FCN kommt so eine Niederlage zum Glück nicht so oft vor, ein 7:0 gab es zuletzt in der unterirdischen Abstiegssaison 1983/84 beim VFB Stuttgart. Beide genannten Verlierer-Teams sind am Ende der jeweiligen Saison dann auch abgestiegen. Hoffen wir dass das heute ein brutaler Ausrutscher war und die Truppe keinen Knacks davon trägt.

Über die Einzelheiten des Spiels hüllen wir mal den Mantel des Schweigens. Nur soviel: In der 9. Minute aus heiterem Himmel das 1:0 durch Bruun Larsen, in der 32. dann Reus mit dem 2:0. Halbzeit. Dann kamen wir beim Borussia-Express völlig unter die Räder: 3:0 Hakimi (49.), 4:0 Reus (58.), 5:0 Akanji in der 74. nahezu ohne Gegenwehr, 6:0 Sancho in der 85. völlig allein vor Bredlow, 7:0 Weigl in der 88. dann völlig ohne Gegenwehr – aber auch abgefälscht. Wenns läuft, dann läufts halt. Schiri Ittrich hatte Mitleid und pfiff pünktlich ab.

Fazit:

Tja, was soll man sagen. Unterirdisch, aber sowas passiert halt mal. Wichtig ist jetzt wieder aufzustehen und die nächsten „lösbaren“ Aufgaben konzentriert anzugehen. „Lieber einmal 7:0 verlieren als 7x 1:0“ ist absolut richtig und zu den anfangs genannten Absteigern muss auch Hannover 96 hinzugefügt werden, die 2010 in München mit 7:0 verloren, aber trotzdem den Klassenerhalt gepackt haben (Nürnberg musste damals gegen Augsburg in die Relegation). So abgedroschen es klingt: Mund abputzen, weiter machen. Fehler besprechen, nächstes Mal besser machen.

Statistik: Tore 7:0, Torschüsse 19:4, Ballbesitz 73%:27%, Zweikampfquote 50%:50%, Ecken 4:5.

RelVoSprung +3 Punkte:

Das gibt Anlass zu „Kopf hoch“! Zwar haben wir unser Torverhältnis versaut, aber wenn wir die Quote beibehalten: „Niederlage, Unentschieden, Unentschieden, Sieg“ dann werdens über 40 Punkte und das sollte für den Klassenerhalt reichen!

Fans:

Ich fasse es nicht wie viele Nürnberger heute wieder unter der Woche diesen weiten Weg auf sich genommen haben. Schade, dass es die Mannschaft nicht belohnen konnte, Dortmund war eine gehörige Nummer zu groß. Wichtig, dass wir die Jungs schon am Samstag gegen Düsseldorf aufbauen!

Es geht immer weiter!

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Bomber Manolo on September 22nd, 2018

Siegeslaola der FCN-Fans gegen Hannover 96Ich bin ja eigentlich schon Verfechter des Videobeweises, weil ich für Gerechtigkeit und Wahrheit bin. Aber die Art und Weise wie er zelebriert wird, lässt teilweise echt zu wünschen übrig. So heute wieder beim FCN, denn in Bremen war die Entscheidung einen FCN-Treffer abzuerkennen schon etwas zweifelhaft. Doch unsere Jungs haben sich nicht entmutigen lassen und haben das Ding gerockt. Der 1. FC Nürnberg schlägt Hannover 96 mit 2:0 und fährt den ersten Bundesliga-Sieg seit dem 27.03.2014, also nach 1.641 Tagen ein!

Die Euphorie war groß vor dem Spiel, sowohl neben als auch auf dem Platz. Das war von Anfang an zu spüren. Der FCN versuchte sofort das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen und erspielte sich Eckball um Eckball. Hannover blieb aber über den Ex-Nürnberger und Derby-Held Füllkrug immer latent gefährlich.

Dann die 25. Minute: Ishak verlängert einen Ball auf Misidjan, der mit seinem Kopfball am Gästetorhüter scheitert, doch Ishak staubt ins Netz ab! Tor! 1:0! Mega Erdbeben im Max-Morlock-Stadion!

Erst Jubel, dann Coitus interruptus

Als jeder Zuschauer alle seine Nebenleute ausgiebigst geherzt hat, lief Schiedsrichter Dankert plötzlich zum Strafraum und zeigte Freistoß an! Unfassbar, kein Tor. Damit hatte Dankert jedenfalls das gesamte Stadion gegen sich – aber wir sind Fans, wir dürfen das. Wenig später war Misidjan schnell genug um einen verunglückten Rückpass zu erlaufen und alleine vor Esser aufzutauchen. Als er gerade irgendwas machen wollte, schießen oder dribbeln, wurde er von angerauschten Albornoz „berührt“ und fiel. Hölle los im Stadion. Alle die Minuten vorher den Videobeweis verflucht hatten, forderten ihn nun. FCN-Spieler inclusive! Dankert lief zum Monitor (wieder Order aus dem Köllner Keller) und sah sich das in der Wiederholung an. Und entschied auf Notbremse und glatt rot. Jetzt war Hannover wieder beleidigt.

Ja, es sieht schon komisch aus, aber bei der Geschwindigkeit und ich weiß nicht, wollte er grad zu einer Körpertäuschung ansetzen, da kann einen das schon aus dem Gleichgewicht bringen. Den fälligen Freistoß setzte Leibold an den Pfosten.

Nur Augenblicke später wieder Misidjan allein durch, aber scheitert genauso wie Petrak und Leibold an Torwart Esser. Pause.

Choreo mit Regenmäntel

Nun spielte der Glubb auf „seine“ Kurve! Doch 96 nun immer wieder vorne zu finden. Bredlow musste gegen Füllkrug im 1gegen1 retten und wenig später landete ein abgefälschter Füllkrug auf dem Gebälk. Jetzt griff Köllner ein und bracht Löwen für den „leicht überfordert wirkenden“ Fuchs. Jetzt war wieder mehr Zug zum Tor beim FCN.

Dann kam Knöll, über den ich vor dem Spiel noch sagte, dass ich für ihn hoffe, dass er kein „zweiter Colak“ wird (viele Testspieltore, aber kaum Pflichtspieleinsätze). Zwei Minuten später wieder eine Glubb-Ecke, Behrens köpft an den Pfosten, doch Törles schaltet schnell und wuchtet das Ding zurück vors Tor und zwingt Anton zum Eigentor. Da es nicht leicht zu erkennen war, ob der Ball wirklich hinter der Linie war, war der Jubel noch etwas verhalten. Dafür hielt er aber länger an. 1:0!

Auch ich war am Zweifeln, was aber Quatsch ist, denn bei der Torlinientechnik bekommen die Schiedsrichter ja einen Impuls auf die Armbanduhr und können somit in Sekundenschnelle entscheiden. Das müsste bei Abseits & Co. einfach auch so schnell gehen.

Wieder 2 Minuten später verliert Hannover den Ball in der Vorwärtsbewegung, Kubo lupft den Ball auf Ishak, der sofort auf Esser zusprintet. In der Mitte läuft Knöll mit, wird mustergültig vom Schweden bedient und vollstreckt zum 2:0! Nun war die Hölle los in Nürnberg! Ein Traum!

In den letzten Minuten hielt der FCN die drei Punkte fest und ließ nichts mehr anbrennen! SIEG!

Fazit:
Die Jungs haben mich abermals überzeugt und auch etwas überrascht. Eine für mich überzeugende Leistung, mannschaftliche Geschlossenheit und taktisches Ideenreichtum. Zudem konnte die Hintermannschaft heute mal zu Null spielen, auch eine Auszeichnung für die Jungs um Torwart Bredlow.

Nach vorne fehlt noch teilweise die Durchschlagskraft, aber die neuen Spieler werden das bestimmt verbessern, wenn sie mehr eingespielt sind.

Statistik: Torschüsse 15:8, 117:110km Laufleistung, 55:45% Ballbesitz, 52:48% Zweikampfquote, 9:3 Eckenverhältnis. Das war ein wirklich verdienter Sieg!

RelVoSprung +3 Punkte

Das is schon der Hammer! Als „völlig chancenlos“ vor der Saison eingestuft und nun seit 3 Spiele ungeschlagen. Dieser Sieg war extrem wichtig! Einmal damit die Jungs sehen, dass sie das auch können. Und zum anderen um den Punkt aus Bremen zu „vergolden“. Denn sonst wäre es unterm Strich halt wieder „nur ein Punkt“, aber durch den Sieg machen wir einen ordentlichen Satz auf Platz 8! Wegen mir könnte jetzt die Saison rum sein, aber wegen unseren Schalke Freunden spielen wir halt noch etwas weiter.

Fans:
Hier muss ich wieder den Hut ziehen, aber auch kritisieren. Die Choreo zu Spielbeginn war grandios! Dass es eine Flagge über den Block gibt, haben wir ja schon mal gesehen. Aber dass ein Farbmuster durch Regenponchos in den Block gezaubert wird (siehe Bild oben) hab ich noch nicht gesehen! Die Stimmung war geil, aber am geilsten, als Basti Grau zum Mikro griff und die Klassiker anstimmte! Da war richtig was los, weil die Lieder halt mehr kennen, als die Neukreationen aus dem Ultras-Bus.

Aber das Feiern, die Mannschaft möchte einfach nur springen vor dem Block – doch immer wieder wird solch langsamer Takt gewählt, dass Behrens fast Zeitlupe ansetzen muss. 🙂 Aber Basti holte (für mich) die Kohlen wieder aus dem Feuer mit seiner echt guten Rede gegenüber den Mannschaft. Leider versteht man am Oberrang net alles, aber das beste war: „Ihr müsst in der Liga vor niemanden Angst haben“! Denn das trifft den Nagel auf den Kopf.

Wie geschlossen diese Truppe agiert, zusammenhält, für einander läuft und dazu noch der Trainer immer ein Ass im Ärmel hat. Da ist mir nicht Bange… nicht mal vor einem Auswärtsspiel in Dortmund!

Alles für rot-schwarz


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