Das wollte ich schon immer mal schreiben. Klar, man könnte auch sagen “schmeichelhafter Sieg” – oder Pauli-Fanseiten würden gar von “unverdient” berichten. Aber wenn wenn Du so ein Ding holst, dann bist einfach eine Spitzenmannschaft. Der 1.FC Nürnberg siegt beim FC Sankt Pauli mit 1:3, obwohl man über weiter Strecken “an die Wand” gespielt wurde. Doch die Hintermannschaft und Torhüter Reichert hielten uns im Spiel, sodass am Ende ein 17jähriger als Rekordtorschütze sehenswert die Entscheidung in den Winkel nageln konnte: Marc Kornwachs Barjuan, Fussballgott (siehe Bild links)!
Pauli schien den FCN zu Beginn gleich auf dem falschen Fuß erwischt zu haben: Schon nach 2 Minuten kommt Ceesay in der Mitte an dem Ball und befördert ihn nur knapp am langen Pfosten vorbei. Und Pauli drückte weiter.
In der 8. Minute kam Nürnberg doch mal nach vorne: Justvan überläuft auf der rechten Seite seinen Gegenspieler, läuft zur Grundlinie und legt den Ball zurück auf den mitgelaufenen Scobel. Pauli-Verteidiger Smith will retten und lenkt die Kugel ins eigene Tor. TOOOR! 0:1!
Jetzt musste Pauli noch mehr tun. In der 17. Minute köpft Kalogeropoulos eine Ecke aus dem Strafraum, doch Oppie kann voll drauflaufen und zimmert den Ball ans Lattenkreuz! Reichert hätte das Ding nicht mal gesehen! Doch Pauli bleibt dran, Querpass vor dem Tor und Ritzka findet aus 5 Metern in Reichert seinen Meister!
So ging es weiter: Ceesay alleine vor Reichert, Reichert Sieger. Dann läuft Metcalfe fast ab der Mittellinie alleine auf Reichert zu – und schiebt den Ball am langen Pfosten vorbei.
Erst kurz vor der Pause kommt der Glubb noch mal: Lubach kann sich endlich mal gegen seinen Verteidiger behaupten, zieht nach innen und wuchtet auf kurze Eck. Torhüter Voll ist aber auf dem Posten. Pause.
Die zweite Hälfte läuft wieder genauso weiter: Pauli drückt, FCN kommt kaum nennenswert nach vorne. In der 58. Minute wars dann passiert: Pyrka zieht rechts in den Strafraum und spielt flach in die Mitte, wo Ceesay schneller geschaltet hat und die Kugel in die Maschen grätscht. 1:1. Oh Mann.
Nur 3 Minuten später versucht es Lubach noch mal für den Glubb, doch sein Schlenzer zischt am langen Winkel vorbei. Klose wechselt die Offensive aus, Haugen und Böving, das “Leverkusen-Duo” kommt für Scobel und Ghrieb.
Nürnberg nun viel besser im Spiel, Pauli scheint die Kraft auszugehen. In der 72. wird Oppie von Böving bedrängt und versucht von der Seitenauslinie zum Torhüter zurück zu spielen. Haugen spekuliert früh und läuft den Ball ab, umkurvt Voll und schiebt fast von der Torauslinie den Ball ins Tor! TOOOR! 1:2! Wie geil hat er das gemacht! Aber wieder profitiert der Glubb von einem Fehler der Hamburger.
Doch der FCN jetzt viel besser im Spiel. Pauli nur noch mit einem langen Metcalfe-Freistoß, den Reichert über die Latte lenkt. Dann wieder Nürnberg.
In der 84. Minute kommt Marc Kornwachs Barjuan (zusammen mit Mkrtchyan) ins Spiel und hat 2 Minuten später die Entscheidung am Fuss, doch der Querpass rutscht ihm durch die Beine, doch Masouras hinter ihm nagelt den Ball aufs lange Eck, wo Nemeth per Kopf retten kann.
Dann die 90. Minute: Nürnberg setzt sich in der Hälfte der Hamburger fest, wechselt von der rechten Seite auf links, wo Böving auf Porstner ablegt, der parallel zur Strafraumlinie auf Kornwachs Barjuan passt. Der 17jährige nimmt den Ball rund 19 Meter vor dem Tor an und wuchtet ihn sehenswert ins rechte Kreuzeck! TOOOR! Die Entscheidung! Was für eine Glocke als erstes Profitor! Unfassbar!
Nur 2 Minuten später trifft Haugen noch den Pfosten, das wäre aber wirklich des Guten zuviel gewesen. Dann was Schluß. AUSWÄRTSSIEG!
Fazit:
Endlich ist “Eigentor” wieder zurück! 😉 Nein, wir sind froh, dass die Zeiten vorbei sind, da ein gewisser “Eigentor” ständig Tore für uns schießen musste – inzwischen können wir das meist selbst ganz gut. Leider ist das durch die Verletzung von Momo Zoma durchaus etwas schwieriger geworden, aber die Truppe kriegt das doch recht gut hin. Haugen hat jetzt zwei Mal in Folge getroffen, fehlt nur noch Böving, bei dem mal der Knoten platzen muss.
Statistik: Tore 1:3, Torschüsse 24:14, Ballbesitz 47:53%, Zweikampfquote 48:52%, Ecken 4:2, xGoals 3,88:0,89. Trotz des Chancenwuchers ein gutes Spiel vom FCN in der Fremde. Nur auf die xGoals darf man halt nicht schauen. 😉 Aber so lange die wichtigste Statistik, die der gezählten Tore, für uns zählt, ist alles gut.
Einzig die Leistungen von Ghrieb und auch Lubach haben heute so gar nicht gepasst. Lubach kam nach 40 Minuten dann besser ins Spiel, aber das war von beiden zu wenig. Von der Bank drücken teilweise recht gute Leute, da müssen Lubach und Ghrieb schon ne Schippe drauflegen. Schließlich kommt letzterer in meiner Saisonspende vor!
RelVoSprung +2/+12
Oben bleibt alles beim Alten: Hertha nach einem unfassbar überzeugenden 3:0-Auswärtssieg am Betze weiter auf Platz 1 – 7 Punkte vor dem Glubb. Auf Platz 3 wieder Wolfsburg nach einem 2:0 gegen Osnabrück.
Neues Schlusslicht ist nun wieder Dynamo Dresden, die unter der Woche den FC Schalke aus dem DFB-Pokal werfen konnten und beim Krisenclub Hannover mit 2:1 verloren. Punktgleich auf 17 ist Kiel nach einer 1:0-Niederlage bei den Greuthern, Darmstadt kletterte durch das 1:1 gegen Magdeburg auf Platz 16.
Fans:
Wahnsinnig geile Bilder! Dieser brechendvolle Gästeblock, diese Stimmung – und dann fällt auch noch das Wahnsinnstor genau davor. Traumhafte Aufnahmen! Die reisefreudigen Nürnberger machten ihrem Ruf mal wieder alle Ehre!
Jetzt kommt am nächsten Samstag der SV Darmstadt ins Max-Morlock-Stadion! Der 16. Tabellenplatz sollte nicht täuschen, die sind seit 3 Spielen ungeschlagen und haben Elversberg aus dem Pokal geworfen. Auf die leichte Schulter sollte man die nicht nehmen, aber auf jeden Fall gewinnen.
Alles für rot-schwarz
Danke für die Bilder, Maik, Stephan und Domi
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Wir hatten Zeit für einen grandiosen Traum! Der Glubb machte bei Top-Team von Bayer Leverkusen ein mega Spiel und ging sogar 0:2 in Führung. Der Deutsche Meister von 2024 stellte dann aber um, wechselte Nationalspieler ein und ließ die Muskeln spielen. Der 1.FC Nürnberg verliert bei Bayern Leverkusen mit 5:2 und scheidet wie schon vor 2 Jahren in Runde 2 auswärts gegen einen Erstligisten aus. Dennoch kann der FCN auch diesmal mit erhobenem Haupt den Platz verlassen. Das Ergebnis fiel für meinen Geschmack letztendlich zu hoch aus.
Der Glubb versteckte sich nicht, aber nach 11 Minuten hatten die Hausherren eine dicke Möglichkeit, doch Tellas Kopfball knapp am linken Pfosten vorbeistrich.
Doch wenig später kombiniert sich Nürnberg bis an den Strafraum, wo Justvan auf rechts sich durchsetzt und zurück auf Fernandez gibt. Der weiter auf Böving, der für Lubach ablegt und der 21jährige zieht aus 17 Metern ab – der Ball rauscht ins rechte untere Eck! TOOOR! 0:1! Stark Männer. Geil kombiniert!
Jetzt der Glubb am Drücker und spielt einen Bilderbuch-Konter: Aleix Garcias Pass wird von Markhiev abgefangen, der den Ball sofort weit auf die rechte Seite in den Lauf von Böving schlägt. Der Däne dribbelt an den gegnerischen Sechzehner und passt flach an den langen Pfosten, wo Haugen nur noch einschieben muss. TOOOR! 0:2! Der erste Treffer für den Neuzugang von 1860! Wie geil war das bitte gespielt! Da gibts nix zu verteidigen!
Gut 10 Minuten vor der Pause wurde Leverkusen etwas wütender, doch die Hintermannschaft stand – vor allem Janisch lief gegen Moreira zu Höchstform auf.
Doch dann gibt es einen Eckball für Bayer und wir wissen alle, dass das unsere Achillesferse ist. Der Eckball kommt von rechts vor das Tor und Tapsoba rennt den Ball mit der Schulter ins Tor. 1:2. Halbzeitpause und der Kicker bemerkt, dass man “keinen Klassenunterschied” ausmachen konnte. Mehr Lob gibt es für einen Zweitligisten in Leverkusen kaum!
Nun aber kam die erste Garde um Patrik Schick in die Partie und jetzt war der Unterschied zu sehen. Schon in der 49. Minute war es wieder ein Eckball, den Tapsoba im Nachschuss zum 2:2 versenken konnte.
In der 59. muss Kalokeropoulos in höchster Not retten, in der 63. ist Schick mit dem Kopf da, doch Reichert hält und in der 66. rauscht ein Freistoß von Garcia nur knapp über den Pfosten.
Dann die 69. Minute und Kalokeropoulos grätscht neben Schick im Strafraum, der aber den Ball gestoppt hat, sodass der Grieche ihm in die Beine rutscht. “Clever” nennt man das von Tschechen. Der fällige Strafstoß passt trotz Ausrutscher von Schick direkt neben den Pfosten. 3:2.
Die Entscheidung gabs dann in der 78.: Garcia flankt in den Rücken der Abwehr, wo Hofmann wartet und stramm ins rechte Eck trifft. Vermutlich hatte Markhiev noch die Zehenspitze dran, darum unhaltbar. 4:2.
Das große “Eckball-Zittern” war in der 78. Minute wieder angesagt. Porstner klärt eine Garcia-Ecke in Richtung rechtes Strafraumeck, wo Vazquez angerauscht kommt und das Ding volley ins lange Eck prügelt. 5:2. Des hätts etz nimmer braucht!
Pokalaus!
Fazit:

Der Glubb kann traumhaft Fussball spielen! Es war ein wahrer Genuß, aber als die Stars drin waren, hatte man einfach keine Chance mehr. Man stelle sich vor, man hätte Teams wie Gladbach oder Union bekommen, die nicht wie Leverkusen in der Bundesliga oben mitspielen. Aber gegen Euro League-Teams hätte nicht mal Zoma uns ein Weiterkommen beschert.
Statistik: Tore 5:2, Torschüsse 25:5, Ballbesitz 60:40%, Zweikampfquote 43:57%, Ecken 13:3, xGoals 3,07:1,00. Hier hätte mich die Statistik zur Pause interessiert. Dennoch gegen diese Millionen-Truppe mehr Zweikämpfe zu gewinnen ist der Hammer!
Von unseren Jungs hat mir Janisch sehr gut gefallen, der Mareira voll im Griff hatte, freut mich für unseren Jungen. Markhiev war wieder ein Traum und Haugen sowie Lubach konnten sich endlich belohnen. Schließlich bekam Marc Kornwachs Barjuan noch sein Profidebüt. Es läuft vieles sehr gut grad in Nürnberg.
Fans:

Gierig! Einfach der Hammer, was die Nürnberger auswärts aufziehen! Das Portal “Die falsche 9” hat in Vorfeld verkündet: “Zum ersten Mal in dieser Saison ist der Gästeblock in Leverkusen ausverkauft – und das durch einen Zweitligisten. Die Fans des 1. FC Nürnberg sorgen in ihrem sechsten Auswärtsspiel für den sechsten Bestwert vor Ort“. Ja, Mann, über 3.000 Gästefans, die unter der Woche quer durch die Republik fahren, um ihren Glubb zu unterstützen. Mega!
Jetzt heißt es aber, Mund abputzen, regenerieren, damit am Sonntag wieder über 90 Minuten Dampf gemacht werden kann. Denn da muss der 1.FC Nürnberg beim FC St. Pauli antreten und seinen 2. Platz verteidigen.
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Danke für die Bilder Paddi und Yafer
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Die weiße Weste ist futsch! Der FCN hat zum ersten Mal in dieser Saison und zum ersten Mal seit dem 11.04.26 wieder ein Spiel verloren (damals 0:2 gegen Dresden), doch seinerzeit verließen wir noch sauer das Stadion und sagten: “Wenn die doch wenigstens kämpfen und alles versuchen würden? Sagt doch keiner was, wenn des mal schiefgeht. Hauptsache, sie haben Gas gegeben!” Und nun war es soweit! Der 1.FC Nürnberg verliert gegen den 1.FC Kaiserslautern mit 0:1, aber liefert ein grandioses Heimspiel mit 31 Torschüssen ab. Da kann man nur sagen: Der Fussball ist nicht immer gerecht, aber wenn die Jungs so weitermachen, können sie auch den Ausfall von Mohamed Ali Zoma verkraften.
Das Spiel ging gleich in die Vollen: Schon in der 3. Minute musste Reichert einen Flachschuss aus dem Eck fischen.
In der 14. Minute dann die Schrecksekunde für jeden Jahresrückblick: Reichert wird beim Abwurf bedrängt, bricht ab und wirft den Ball in Richtung eigenes Tor! Als das Ei runterkommt, muss er ihn mit dem Fuss spielen, was einen Angriff der Pfälzer einleitet. Sauer wuchtet dann den Ball vom 16er aus auf das Tor, doch Reichert kann parieren.
Nun endlich kommt der Glubb ins Spiel und hat in der 19. Minute durch Porstner, dessen Kopfball aber an die Latte klatscht. Nur 4 Minuten später versucht Ghrieb sein Traumtor vom Ingolstadt-Test zu wiederholen, doch der starke Krahl kratzt den Ball aus dem Winkel.
Kurz vor der Pause scheitern Scobel und Ghrieb dann noch mal an Krahl, der einen wirklichen Sahnetag erwischt hat.
Die zweite Hälfte startete gleich voll durch: Scobel wird von Justvan in Szene gesetzt, wuchtet aber neben das Tor. Im Gegenzug ist es der Lauterer Tazemeta, der nach einem Alleingang den Ball an den Pfosten nagelt!
In der 54. Minute hat Scobel die nächste Möglichkeit, doch Krahl kann per Fuss abwehren.
Dann die kalte Dusche: Nach einem Einwurf schlägt Sauer den Ball weit an den langen Pfosten, wo Yardimci gegen die Laufrichtung von Reichert den Ball ins Tor nickt. 0:1. Ziemlich überraschend in der Phase.
Spätestens ab der 75. Minute war aber dann aber den “Alt-Glubberern” klar, das das heute “nix mehr wird” mit einem Treffer: Justvan spielt flach vor das Tor, wo Lubach den Ball aus 5 Metern am Tor vorbeischießt! Oh mann, recht viel besser bekommst Du den nimmer!
Wieder im Gegenzug ist der FCN unsortiert und nach einer Flanke kommt Joly volley zum Schuss und Reichert holt den Ball in Weltklassemanier von der Linie!
Der eingewechselte Haugen hat auch noch eine dicke Möglichkeit, wieder kann Krahl klären. Danach haben noch Markhiev mit einem Freistoß und Haugen per Kopf Chancen, aber der Ausgleich wollte nicht mehr fallen. Dafür ließen aber die Lauterer die Gegner fallen: Um das Spielende gab es einfach noch mal 3 gelbe Karten für die Pfälzer, die mit aller Gewalt den FCN stoppen wollten. Es sollte letztendlich reichen, nur zu zerstören. Heimniederlage.
Fazit:
Es ist wie der erste Kratzer am Neuwagen! Wenn das mal passiert ist, ist die Anspannung weg! Unsere Jungs haben grandios gespielt, alles versucht und müssen sich nur vorwerfen lassen, einen Torhüter an seinem Sahnetag nicht mit “unhaltbaren” bombardiert zu haben.
Statistik: Tore 0:1, Torschüsse 31:12, Ballbesitz 67:33%, Zweikampfquote 57:43%, Ecken 11:3, xGoals 2,10:0,82. Das ist eine Wahnsinnsstatistik! Wie kann das sein, dass das Spiel verloren geht? Aber klar, der Fußball ist nicht immer gerecht.
Bei unseren Jungs hat mir Justvan sehr gut gefallen. Seine Kreativität war auffällig (für mich) in diesem Spiel. Ja und natürlich Markhiev. Was für eine ästhetische Spielweise. Einzig Moustfa hat bissl wenig gezeigt, als er seine Chance bekam.
RelVoSprung 0/+10
Die ersten beiden bleiben auf ihren Plätzen, auch wenn sich der Hertha nach dem nächsten “Glücks-Sieg” (1:0 gegen Bielefeld) schon absetzen konnte und 7 Punkte vor dem Glubb auf Platz 2 hat. Auf Platz 3 die Lauterer nun punktgleich dem FCN.
Am Tabellenende ist es extrem spannend, da einfach von 13 bis 18 jedes Team 8 Punkte auf dem Konto hat. Neuer Letzter ist Darmstadt, trotz eines 0:0 gegen Pauli. Vorletzter der KSC nach einer 6:1-Niederlage in Magdeburg und Hannover aufgrund der 2:0-Niederlage in Braunschweig auf dem Relegationsplatz.
Die Westvorstadt orientiert sich nach der 3:0-Niederlageg in Osnabrück auch wieder nach unten.
Fans:
Tolle Stimmung, ausverkauftes Haus, Klasse Spiel! Nur der Heimsieg hat noch gefehlt, aber wir sind in dieser Saison schon echt verwöhnt. Tja, unsere Jungs bekommen eben nicht einen Elfmeter in der Nachspielzeit geschenkt, wie es die Hertha nach Nachmittag geschafft hat. Aber die Truppe von Miro Klose muss nur so weiter spielen, das ist echt unfassbar gut in dieser Saison.
Die Gäste brachten über 5.000 Zuschauer mit, die auch ordentlich Stimmung machten in der Südkurve. Naja, in Nürnberg zu gewinnen ist schon wie eine “kleine Meisterschaft”. 😉 Hoffen wir, dass wir möglichst keine Spiele mehr abgeben.
Am liebsten gleich am kommenden Mittwoch im DFB-Pokal bei Bayer Leverkusen. Der Glubb dort krasser Außenseiter, darf sich aber auch nicht verausgaben, da am Sonntag drauf das Spiel bei FC St.Pauli ansteht – und einen Tag vorher Lautern gegen Hertha BSC spielt. Aber ich bleibe bei meiner Aussage von der Zeit der Tabellenführung und der Zeit der roten Laterne: Die Saison ist noch lange!
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Der FCN bleibt ungeschlagen! Auch wenn so ein Spieltag auch mal ziemlich schiefläuft. Denn frühzeitig im Spiel verletzte sich der erfolgreichste Stürmer – vielleicht sogar schwerer – und dann erwischt so ein Aufsteiger das Momentum. Dass dieses Spiel nicht verloren ging, ist für mich ein ziemlich starkes Zeichen. Der 1.FC Nürnberg spielt beim FC Energie Cottbus 1:1 und bleibt dem Tabellenführer aus Berlin auf der Spur. Doch die bange Frage, die sich alle Glubberer nach dem Spiel stellten: Wie lange müssen wir nun ohne Zoma auskommen.
Der FCN will das Spiel bestimmen, doch schon in der 6. Minute stürzt Zoma und fällt auf seinen Arm. Er zeigt sofort an, dass er Schmerzen hat und wird lange behandelt. In der Zwischenzeit die Energie mit der ersten Chance, doch Reichert ist auf dem Posten.
Erst nach einer Viertelstunde kann sich Nürnberg den anrennenden Brandenburgern erwehren und findet wieder ins Spiel. Doch erst in der 25. Minute die erste Möglichkeit für die Franken: Janisch auf Zoma, der den Ball in die Wolken jagt.
Nach einer halben Stunde zeigt Zoma an, dass er vom Platz muss.
In der 37. Minute passt Ghrieb auf Janisch, dessen platzierter Schuss an den langen Pfosten klatscht. Den Nachschuss schlenzt Böving knapp am rechten Pfosten vorbei.
Nach der Pause nun Cottbus mit Energie (!) aus der Kabine. In der 56. Minute ist es dann passiert: Michelbrink mit einem langen Ball in den Lauf von Bittencourt, der im Sechzehner quer auf Butler spielt, der dann nur noch einschieben muss. 1:0. Mist.
In der 63. fällt sogar das 2:0, doch der Schiedsrichter nimmt das Tor zurecht zurück. Das ist aber das Hallowach für den Glubb, der nun Lubach und Mkrtvhyan einwechselt.
Etz der FCN am Drücker: Scobel jagt in der 77. einen Schuss an die Latte. Stark gemacht, da fehlte nicht viel. Weiter!
Nur eine Minute später wieder Scobel, doch Lotka kann parieren.
Dann die 79. Minute: Justvan flankt von der rechten Seite an den 5er, wo der Bal labgefälscht bei Porstner landet, doch von seiner Schulter prallt der Ball zum eingewechselten Mkrtchyan, der aus der Drehung den Ball versenkt! TOOOR! 1:1! Inzwischen verdient!
Der FCN hat noch mal alles nach vorne geworfen, richtig Druck gemacht, aber es sprang nur Scobels Schuss am langen Pfosten vorbei, heraus. Dann war Schluss. Auswärtspunkt!
Fazit
Das kann hier richtig in die Hose gehen! Die Truppe war sichtlich geschockt, als Zoma ausfiel. Aber sie haben sich zurück gekämpft und den Punkt hier mitgenommen. Starkes Zeichen, auch für die Erkenntnis, dass man auch ohne Zoma treffen kann. Das wird wohl in den nächsten Wochen nötig sein.
Statistik: Tore 1:1, Torschüsse 14:19, Ballbesitz 38:62%, Zweikampfquote 54:46%, Ecken 2:8, xGoals 1,86:1,35. Ein starkes Auswärtsspiel, auch wenn ich wieder anrege, mal Eckbälle zu trainieren. Denn 8 Stück, da würden andere Teams vielleicht 3 Treffer draus machen.
Update: Momo Zoma muss operiert werden und fällt damit bis zur Winterpause aus.
RelVoSprung +3/+11
Vorne bleibt auch nach dem 8. Spieltag alles gleich: Hertha vorne (0:0 in Kiel) und genauso ungeschlagen wie der FCN auf zwei. Auf Platz 3 nun Wolfsburg nach dem 3:1 gegen Heidenheim, aber punktgleich mit Kaiserslautern auf 4.
Am Tabellenende weiterhin Tim Walters Kieler hinter Darmstadt, die bei der 4:0-Niederlage in Karlsruhe alles vermissen ließen. Auf Platz 16 nun der VFL Bochum.
Die Westvorstadt hat sich durch einen 2:0-Heimsieg gegen Braunschweig auf Platz 10 katapultiert.
Fans:
Wieder eine stolze Zahl an Auswärtsfans dabei, sehr geil! Die Glubberer sind ohnehin sehr reisefreudig, aber wenn die Truppe auch noch schön und erfolgreich spielt, dann ist richtig was los. Schade aber, dass die Ticketvergabe inzwischen so eine Farce ist. Massig Fanclubs haben keine Karten bekommen, aber vor dem Stadion gab es dann ca. 100 Eintrittskarten zu kaufen. Habt Ihr auch sowas vernommen?
Nun kommt am nächsten Samstag der 1.FC Kaiserslautern ins Max-Morlock-Stadion, die seit 3 Spielen ungeschlagen sind. Zoma wird hier wohl sicher ausfallen, also wird sich zeigen, ob wir mit vielleicht mit einem neuen Spielsystem agieren müssen. Wir werden es sehen, ich werde da sein und unser Team anfeuern!
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Danke für die Bilder, Sascha
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Wie ist geil ist diese Klose-Truppe denn drauf?! Ein Wahnsinnspiel mit einem unglaublichen Finish! Auch wenns am Ende dann doch “nur” ein Punkt war: Nach dem 0:2 zur Halbzeit hätte ich das mit Handkuss genommen! Der 1. FC Nürnberg spielt gegen den VFL Wolfsburg 4:4-Unentschieden und liefert sich dabei mit der mit Millionen vollgestopften VW-Truppe einen Schlagabtausch auf Augenhöhe! In Halbzeit 1 ließen die Niedersachsen die Qualität aufblitzen, doch der Glubb kam mit voller Wucht zurück. Wir können also doch gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte bestehen!
Dieses Spiel in aller Breite zu beleuchten, würde hier den Ramen sprengen! Die Wolfsburger ließen den FCN kurz toben und hatten dann das Heft des Handelns in der Hand.
Schon in der 12. Minute geht der Gast in Führung. Von links kommt der Ball an den zweiten Pfosten, Volleyschuss der abgefälscht wird und bei Wahl landet, der aus kurzer Distanz zum Schuss kommt. Reichert ist noch dran, kann das 0:1 aber nicht verhindern.

In der 29. kommen die Wolfburger über Souza, der legt ab auf Damar und da der nicht angegriffen wird schlenzt er den Ball genau neben dem Pfosten ins Tor. 0:2. Danach hat Wolfsburg noch viele Möglichkeiten, die größten hat Gebhardt, der einmal per Kopf aus 2 Metern an die Latte und einmal aus 10 Metern über das Tor befördert. Der Glubb hatte auch paar Chancen, die größte hatte Scobel, der einen Ghrieb-Pass aus ca. 8 Metern über das Tor lenkte.
Nach der Pause kam der FCN mit Dampf aus der Kabine. Schon in der 52. Minute die Belohnung: Fernandez passt perfekt rechts in den Strafraum auf Scobel, der sich gegen Ex-Glubberer Fischer behaupten kann und dann ins kurze Eck wuchtet. TOOOR! 1:2! Wir sind dran!
Nur 7 Minuten später: Fernandez steckt durch auf Ghrieb, der im Sechzehner perfekt quer für Scobel ablegt und er 21jährige Stürmer schiebt links unten ein. TOOOR! 2:2!

Wieder nur 4 Minuten später, in der 63. leitet Zoma einen Angriff ein, passt zu Lubach, der dann Porstner auf links schickt. Letzterer legt vorm Strafraum quer in die Mitte auf Zoma, der den Ball treibt und schließlich mit der Picke flach rechts ins Eck spitzelt. TOOOR! 3:2! Das Spiel gedreht! Wahnsinn!
Danach hatte Nürnberg noch einige Möglichkeiten den Deckel drauf zu machen: Justvan aus dem Rückraum über das Tor.
Aber auch Wolfsburg war noch gefährlich: In der 85. Minute trifft Masouras Glatzel im Strafraum, der sich hinlegt und einen Elfmeter bekommt. Doch der VAR schaltet sich ein und Schiedsrichter Erbst verkündet über Lautsprecher, dass der Ball vorher im Seitenaus war. Jubel im Stadion wie bei einem Tor!
Dann die Nachspielzeit, 90+1: Eckball von WOB. Torhüter Zielinski geht mit vor und kommt echt mit dem Kopf zum Ball, doch er lenkt ihn nur soweit ab, dass er Kalogeropoulos an den Kopf prallt und von dort zu Besio, der nur noch den Fuß hinhalten muss. 3:3.
Damit noch lange nicht Schluss! 90+6! Eckball von Markhiev an den kurzen Pfosten, wo Masouras den Ball volley nimmt. Zielinski ist noch dran, doch der Ball ist drin! TOOOR! 4:3! Tollhaus Nürnberg! Der Laden in völliger Ekstase!
Doch es gibt noch einen Eckball, 90+9! Wieder ist Torhüter Zielinski mit vorne. Der Ball wird geklärt, doch Böving köpft unter Bedrängnis genau auf Besio, der den Ball per Kopf über die Linie drückt. 4:4!
Gleich danach war Schluss und ohrenbetäubender Applaus brandet auf im Max-Morlock-Stadion! Was für ein Spiel!
Fazit:

Natürlich waren unsere Jungs enttäuscht. Zu schön wäre es gewesen, wenn wir “Golfsburg” geschlagen hätten durch diesen Treffer in der 96. Minute. Aber wir oft habe ich hier schon geschrieben, dass doch keiner ein Problem damit hat, solange sie am Feld alles geben. Und das war definitiv der Fall!
Freilich könnte das Spiel in Halbzeit eins schon mit 0:5 entschieden sein, aber die Moral ist riesig und wie die Jungs spielen sowieso! Und die letzten beiden Gegentore waren auch extrem unglücklich.
Statistik: Tore 4:4, Torschüsse 21:22, Ballbesitz 50:50%, Zweikampfquote 50:50%, Ecken 6:6, xGoals 2,38:3,72. Auch die Statistik sagt aus, dass das Ergebnis wohl gerecht ist.
Wie gut der FC Nürnberg war zeigte dann die Kicker “Elf des Spieltages”, mit Scobel, Markhiev und Ott, die allesamt nicht zum ersten Mal in der EdS standen.
RelVoSprung +3/+12
Der Tabellenführer aus Berlin kann sich weiter absetzen: Durch einen 2:1-Erfolg gegen die Westvorstadt hat die Hertha wahrhaftig nach 7 Spielen 21 Punkte! Der Hammer! Der Glubb weiter auf zwei und Heidenheim nach einem 0:0 gegen Lautern auf drei.
Am Tabellenende ist nun Holzbein Kiel nach einer 1:0-Niederlage in Braunschweig, hinter dem KSC (2:0-Niederlage auf Pauli) und Dynamo, die in Osnabrück nicht über ein 1:1 hinauskamen.
Fans:
Volle Hütte und wieder ein geiles Spiel! Mit 44.028 Zuschauern war das Max-Morlock-Stadion fast ausverkauft. Und alle haben ein Spiel gesehen, wovon man noch länger erzählen wird.
In der Nordkurve wurde heute auffallend viel gezündelt, was wohl an dem Topspiel gelegen haben dürfte. Da wollen sich die Jungs halt zeigen, da ist die Aufmerksamkeit besonders groß.
Natürlich wurde auch in Nürnberg der “Wolfsburger” Reese ausgepfiffen. Er braucht sich aber auch nicht wundern, da er ein sehr provokanter Spieler ist und immer die Pfiffe auf sich zog und zieht. Und wenn so einer sich dann als “Herthaner Junge” bezeichnet, um dann beim nächsten Verein nach 2 Spielen das Wappen zu küssen, ich weiß also net. Ich persönlich mag grundsätzlich keine Stirnband-Wichtigtuer, aber hab net jedes Mal aufgepasst und gepfiffen, wenn der am Ball war. 😉
Nun muss die Klose-Truppe am kommenden Freitag nach Cottbus zum Überraschungsaufsteiger. Nürnberg sollte gewarnt sein, denn auch die Truppe aus der Lausitz hat gegen Wolfsburg 4:4 gespielt.
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Das war überzeugend! Das war unfassbar überzeugend. Zwar hätte das Ergebnis ruhig höher ausfallen können, damit man nicht wieder die Gefahr hat, durch einen Glückstreffer Punkte zu verlieren, aber das anerkennende Nicken war überall zu sehen. Der 1.FC Nürnberg gewinnt beim Karlsruher SC mit 0:1 und bleibt weiterhin ungeschlagen. Zudem konnte ein junger Spieler mit dem Tor des Tages eine unglaubliche Woche krönen: Mohammed Ali Zoma wurde vom italienischen Nationaltrainer Mancini in die Squadra Azzurra berufen. Zum ersten Mal ein Spieler aus der deutschen zweiten Liga.
Das Spiel begann mit einem Schocker für die mitgereisten Glubbfans: In der 6. Minute rutscht Torhüter Reichert ein Ball durch und kullert an den Aussenpfosten. Das wäre ein Tor für jeden Jahresrückblick geworden. Glück gehabt.
Von da an war aber der FCN am Drücker und der KSC nur mit Verteidigen beschäftigt. Nürnberg zu dem Zeitpunkt mit 83% Ballbesitz.
Dann die 31. Spielminute und eine absolute Zucker-Kombination! Fernandez passt aus der Mitte an den Strafraum zu Scobel, der zum Spanier prallen lässt, welcher dann steil auf Zoma passt. Halblinks steht der Neu-Nationalspieler nun alleine vor Bernat und wuchtet den Ball in die Maschen! TOOOR! 0:1! Wie geil war das bitte gespielt!
Auch danach hat der FCN alles im Griff, hätte sich Janisch nicht einen Ballverlust geleistet, was den Badenern plötzlich eine Torchance bescherte, wären die gar nicht mehr nach vorne gekommen. Mit 78% Ballbesitz geht es für den Glubb in die Kabine.
Nach der Pause das gleiche Bild: Die Klose-Truppe spielt weiter nach vorne und Karlsruhe kommt kaum nach vorne. Erst ab der 60. Minute drängen die blauen wieder auf den Ausgleich.
In der 74. Minute zappelt der Ball plötzlich im Netz, doch der Linienrichter hat die Fahne oben. Der VAR bestätigt: Es bleibt beim 0:1.
Danach wieder das gleiche Bild: Nürnberg überlegen, der KSC verzweifelt. Klose wechselt freudig durch, sodass Rayan Ghrieb kurz vor dem Ende die beste Torchance hat, doch ein Karlsruher kann auf der Linie klären.
Dann kam der Schlusspfiff – AUSWÄRTSSIEG!
Fazit:
Das war schon echt der Hammer. Anfang zweiter Halbzeit standen wir im Stadion und wunderten uns, dass Karlsruhe nicht auf den Ausgleich drängt. Der Glubb war einfach zu stark!? Das kennt man als Glubberer so gar nicht.
Statistik: Tore 0:1, Torschüsse 9:10, Ballbesitz 32:68%, Zweikampfquote 48:52%, Ecken 3:4, xGoals 0,43:0,81. Wann haben wir auswärts schon mal so einen Ballbesitz gesehen? Langsam gehen mir die Superlative aus, es ist unglaublich.
Zur Zeit läuft es einfach. Auch Klose wechselt freudig durch, sodass wir immer wieder junge Leute auf dem Platz sehen. Auch diesmal durfte Mandic wieder spielen.
Es macht so Spaß, wir sollten es richtig genießen!
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An der Spitze ändert sich nichts: Hertha erledigte die Pflichtaufgabe bei Dynamo Dresden mit 1:2 und bleibt damit vor dem FCN auf zwei und Heidenheim (nur 2:2 in Bielefeld) auf drei. Nun aber schon etwas Abstand von den ersten beiden zum Rest.
Am Tabellenende steht nun Darmstadt nach einer 5:1-Niederlage in Wolfsburg, hinter Dresden und Kiel, für die das 1:1 zuhause gegen Osnabrück eindeutig zu wenig ist.
Fans:
So macht das Spaß! Das Gästekontingent natürlich wieder voll ausgeschöpft, dazu noch ein paar, die spontan an die Tageskasse gingen. Über 4.000 Glubberer feierten im Wildpark ihre Truppe und wurden mit einem Auswärtssieg belohnt!
Aber auch die Heimfans machten schön Stimmung und mit 31.000 Zuschauern war das Stadion fast ausverkauft (Kapazität 33.180). Die hohen Ränge und die Nähe zum Spielfeld machen Lust auf ein neues Stadion, auch wenn OB König einen Baubeginn letzte Woche weiter nach hinten geschoben hat.
Getränke mäßig war es wieder relativ witzig: Laut der Aushänge war das Bier alkoholfrei oder zumindest -arm, aber man konnte sich ja auch Weißweinschorle bestellen. Das verstehe wer will. 🙂
Jetzt ist Länderspielpause, zum ersten Mal drei Wochen. Also haben wir jetzt 2 Wochenenden keinen Glubb. Sagten wir früher “dann verliert der Glubb wenigstens net”, so ist es heute echt schade. Der FCN reitet eine Welle und da ist die Unterbrechung schon echt schade. Nach der Pause schlägt dann am 10.10. der VFL Wolfsburg zum Spitzenspiel im Max-Morlock-Stadion auf. Hoffen wir, dass unser Glubb das Spiel wieder so dominieren kann!
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Dieser Glubb macht wahnsinnig Spaß! Ist das überhaupt noch unser Glubb? Denn wieder sagten wir uns “bestes Wetter, 41.000 Zuschauer – das MUSS schiefgehen heute”. Und wie schon gegen Dresden straften uns die Jungs Lügen: Der 1.FC Nürnberg schlägt Aufstiegsaspirant Hannover 96 mit 2:1 und brennt mit 27 Torschüssen ein wahres Feuerwerk ab! Zudem hörte die Mannschaft nie auf zu rumpeln und nach vorne zu spielen. Es ist so gut, dass es in der Tat unheimlich ist. Meine einzige Sorge war, dass sie sich nicht unglücklich durch einen dummen Fehler am Ende um ihren Lohn bringen. Diese Sorge habe ich auch für diese Saison…
Kaum angepfiffen, schon jagen unsere Jungs mit dem Ball auf das gegnerische Tor. Schon in der 5 Minute machen die 96er hinten einen Doppelfehler und Justvan kann den Ball unbedrängt ins Eck legen! TOOOR! 1:0! So muss man einen Gegner hier im Stadion beschäftigen, dann macht er auch Fehler!
Die Niedersachsen wollten dann auch mal nach vorne spielen: Hartel flankt in den Strafraum und Fernandez bekommt den Ball an den ausgestreckten Arm: Elfmeter! Gindorf schießt von ihm aus ins linke Eck, Reichert ist noch dran, kann das 1:1 aber nicht verhindern.
Danach rumpeln wieder unsere Jungs, was aufzuzählen echt zu viel wäre: Scobel aus der Drehung vorbei, Justvans Schuss kratzt Weinkauf aus dem Winkel, Justvan lässt clever durch, doch Scobel stoppt den Ball statt gleich abzuziehen. Halbzeit.
Nach der Pause steigert die Klose-Elf die Schlagzahl noch weiter: Scobel nach Becker-Flanke an den Pfosten, der eingewechselte Böving spielt halb Hannover aus, zieht nach innen und setzt den Ball nur knapp am Tor vorbei! Wahnsinn!
Dann die 65. Minute und Böving befördert den Ball vors Tor, wo Zoma versucht zu schießen, sein Abpraller will Scobel verwerten, wieder prallt der Ball ab, Zoma schaltet am schnellsten und wuchtet den Ball ins Netz! TOOOR! 2:1! Bombenjubel (siehe Bild)!
Zoma jubelte auch in gewohnter Manier mit der Hand vor dem Gesicht! Ein gutes Zeichen, da er doch gegen Bielefeld nach seinem Tor den Jubel verweigert hatte.
Und wieder gab die Truppe weiter Gas! Haugen mit einem Volleyschuss knapp rechts vorbei, Markhiev mit einem Schlenzer knapp am langen Winkel vorbei.
Nun versuchten die Ultras mit Rauchtöpfen dem Oberrang die Sicht zu nehmen. Warum, keine Ahnung. Vielleicht dachten sie sich, da sie oft mit dem Rücken zum Spiel stehen oder aufgrund der dauergeschwänkten Fahnen nichts vom Spiel sehen, soll das für die Sitzplätze oben auch gelten? 😉
Dann die Nachspielzeit und meine Eingangs genannte Angst wurde schlimmer: Reichert faustet bei einem Freistoß daneben, der Ball wird wieder vor das Tor gespielt und Matsuda kommt aus der Drehung zum Abschluss….. drüber! Dann kam der Schlusspfiff! HEIMSIEG!
Fazit:
Die Truppe ist der Wahnsinn! Die zweite Halbzeit war von der Intensität her das beste was wir seit langem im Nürnberger Stadion gesehen haben! Wenn ein Hannoveraner den Ball hatte, rumpelten gleich mehrere Nürnberger auf ihn drauf. Sehr geil!
Statistik: Tore 2:1, Torschüsse 27:9, Ballbesitz 54:46%, Zweikampfquote 50:50%, Ecken 7:2, xGoals 2,15:1,26. Die hohe Quote von Hannover kommt nur durch den Elfmeter zustande, sonst hatten die echt wenig zu melden – aber gut, abgefälscht kann immer mal einer reinspringen.
Es freut mich sehr, dass Zoma wieder mit der Truppe gejubelt hat, hatte schon Angst, wir haben einen unzufriedenen Stürmer in den Reihen. William Böving ist auch eine echte Bereicherung. Er macht sofort Betrieb, wenn er am Platz ist. Irgendwann wird er auch das Tor treffen! Bis dahin bereitet er halt vor.
RelVoSprung +1/+9
Der alte und neue Tabellenführer heißt Hertha BSC, die auch in Osnabrück mit 3:1 gewinnen konnten. Glubb auf Platz 2 und auf drei ist der 1.FC Heidenheim, der Kiel mit 1:0 besiegte. Diese drei Teams haben aber schon etwas Abstand, denn auf 4 folgt Magdeburg mit 9 Punkten.
Neuer Tabellenletzter ist Holstein Kiel hinter Dynamo Dresden, die in Braunschweig 2:2 spielten. Darmstadt hat sich durch den 2:1-Erfolg am Freitag gegen Bielefeld auf 16 verbessert.
Fans:
Das sah schon fast nach den guten alten Zeiten aus: Ein volles Stadion und die Mannschaft gewinnt! Von den 41.202 Zuschauern gehen denke ich gut 39.000 mit einem guten Gefühl nach Hause und wollen sicherlich wiederkommen.
Was ich auffällig fand, war wie die Gästefans die eigene Truppe nach der Niederlage empfangen haben: Mit Applaus und Anfeuerung, gerade so als wollten sie sagen “In Nürnberg kann man mal verlieren und mit 1:2 habt Ihr Euch ja gut gehalten!” 😉
Nun geht es am kommenden Samstag zum Karlsruher SC in den BBBank Wildpark. Wenn die Truppe vom Trainer Miroslav Klose wieder so auftritt, dann könnte es wieder ein Fussballfest für Glubberer werden. Hoffen wir das beste und drücken die Daumen!
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Tags: Clubspiel, Hannover 96
Das war dann doch der Dämpfer zur richtigen Zeit, wenn die Fans schon vom Aufstieg singen. Irgendwie hatte ich dabei gegen Bielefeld ein komisches Gefühl – dafür ist die Saison noch zu lange. Stehen wir in der Winterpause oben, dann kann man schon mal vorfühlen, aber zur Zeit wiederhole ich mich: Letzte Saison waren wir am 3. Spieltag Letzter und keiner hat das als Fakt gesehen. Aber sei es drum. Der 1.FC Nürnberg spielt bei Holstein Kiel 2:2-Unentschieden und verliert erstmals in der Saison Punkte sowie auch gleich die Tabellenführung. Dennoch eine gute Leistung und eigentlich hätte man das 2:3 noch machen müssen, die Chancen waren da. Aber naja, die Saison ist noch lange! 😉
Der FCN legte los wie die Feuerwehr: Zoma hatte bereits in der 1. Minute das 0:1 am Fuß, brachte aber nicht den nötigen Druck hinter den Ball. Danach hatten wir das Spiel im Griff und in der 20. Minute durch Becker die nächste große Chance. Erst nach einer halben Stunde kam dann Kiel ins Spiel.
Doch gerade als die ins Laufen kamen, schlug der FCN zu: An der Strafraumgrenze legt Fernandez auf für Markhiev und der ist seit Bielefeld auf den Geschmack gekommen: Er jagt das Ding mit über 100 km/h unter die Latte! TOOOR! 0:1! Eiskalt zugeschlagen auf der Baustelle in Kiel!
Aber mit in die Kabine konnten unsere Jungs die Führung nicht nehmen: In der Nachspielzeit Freistoß vor das Nürnberger Tor und Harres kann unbedrängt neben dem Pofsten einköpfen. 1:1. Keine Chance für Reichert, der davor schon einige Paraden gezeigt hat.

Doch nach der Pause der FCN weiter hinten drin und schon wieder klingelt es: Kapralik läuft in den Strafraum ein, macht eine Körpertäuschung und jagt das Ei flach ins kurze Eck. 2:1. Reichert zurecht ziemlich sauer. Da sahen Otto und Porstner nicht gut aus.
Nur 6 Minuten später köpft Markhiev den Ball in den Lauf von Scobel, der den Ball perfekt abschirmt und flach abschließt! TOOOR! 2:2! Stark gemacht!
Jetzt wollte Nürnberg mehr! In der 68. MUSS Scobel die perfekt Vorarbeit von Janisch und letztendlich Zoma völlig frei vor dem Tor einfach machen! Riesending!
In der 83. Minute kommt Scobel wieder zum Kopfball, doch Parduzi retttet auf der Torlinie! Oh mann!
Die Nachspielzeit und der eingewechselte Neuzugang aus Mainz, William Böving, setzt in Überzahlsituation zum Alleingang ein, zieht nach innen und setzt das Rund in die Wolken! Hier abspielen oder sogar noch weiterlaufen wäre bestimmt die bessere Option gewesen. Schade. Aus. 2:2.
Fazit:

Der Hans Meyer hats immer gesagt: Auswärts ein Punkt und daheim gewinnen, dann steigst auf! So sind wir also mal zufrieden mit dem was wir haben, es ist noch immer mit 13:5 Toren nach 4 Spielen ein überragendes Torverhältnis! Und ja, es hätte auch mal kippen können das Spiel, also: Was ma ham, des hamma”
Statistik: Tore 2:2, Torschüsse 14:19, Ballbesitz 44:56%, Zweikampfquote 53:47%, Ecken 10:0, xGoals 0,68:1,84. Die Zahlen bestätigen es: Wir haben ein tolles Auswärtsspiel gemacht, aber der Gegner war kein Opfer, sondern hielt gerade kämpferisch dagegen.
Was mir in dieser Saison sehr gut gefällt: In den letzten Jahren hat man kaum mal einen Glubberer in der Torjägerliste gesehen! Jetzt stehen mit Zoma (Platz 2), Markhiev und Scobel (beide auf Platz 5) gleich 3 Glubberer vorne mit dran! Auch bei der Elf des Tages sind wir mit Hertha zusammen auf Platz 1 der meisten Berufungen. Es könnte echt eine schöne Saison werden, muss nur so weitergehen! 🙂
RelVoSprung +1/+7
Neuer Tabellenführer ist die Hertha aus Berlin, die zuhause gegen Magdeburg einen 2:1-Arbeitssieg einfuhren. Vor dem Glubb und vor Heidenheim, die mit 0:1 bei der Westvorstadt gewinnen konnten.
Am Tabellenende weiterhin Darmstadt, nach einer 3:0-Niederlage am Betzenberg hinter Dynamo Dresden (1:2 zuhause gegen Bochum) und Kiel.
Fans:
Wahnsinn, wie viele Glubberer wieder da hoch gefahren sind. Leider habe ich diesmal nicht viele Fotos bekommen, da die Fans beim fotografieren im Block immer wieder gestört wurden. Eine Entwicklung, die ich schon in Fürth zu spüren bekommen hab. Ein Unding jemand fremdes ins Handy zu greifen.
Ich versteh schon, einige filmen jede Situation und gerade auswärts soll man schon mit Stimmung machen. Aber dennoch sollte man das anders lösen.
Jetzt kommt am nächsten Freitag schon der nächste Gegner ins MMS: Hannover 96 darf vorstellig werden und kommt mit einem Sieg, einem Unentschieden und zwei Niederlagen mit einer eher durchwachsenen Bilanz daher. Wenn wir unsere Leistung wieder zeigen, sollte das eigentlich mit dem nächsten Sieg klappen.
Und davon noch einige kommen, dann singe ich vielleicht sogar mal mit, beim “Aufstiegssong”. 😉
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Danke für die Bilder Volker und Patricia
Tags: Clubspiel, Holstein Kiel
Was für eine Fussball-Nacht im Max-Morlock-Stadion in Nürnberg: Beim Spitzenspiel des 3. Spieltags zerlegte der Spitzenreiter aus dem Frankenland den Tabellensechsten: Der 1.FC Nürnberg schlägt Arminia Bielefeld mit 4:1 und zeigte auch im dritten Auftritt seine (fast schon) gewohnten Attribute: Vorne Vollstrecker-Qualitäten und hinten dicht mit glänzend aufgelegtem Reichert. Zudem hatte Joti Chatzialexiou die erlösende Nachricht für alle Glubberer in der Halbzeitpause: Mohammed Ali Zoma bleibt in Nürnberg! Das finde ich überragend, wobei ich dem Frieden erst nach Ende der Wechselfrist Glauben schenke – und ja auch noch andere Spieler hierbleiben sollen, allen voran „Pokal– und Derbyheld Reichert“!
Beide Mannschaften wollten hier was zeigen, wenn schon die Nation am Abend vor dem TV zusieht. Doch erstmal zeigte sich wie schon gegen Dresden Zoma: In der 11. Minute rannte er über links Momoluh davon, tanzte Bauer aus und wuchtete den Ball ins Netz! TOOOR! 1:0! Hammer der Junge!
Wenig später setzte er Becker in Szene, der auf Janisch flankte, welcher per Direktabnahme traf! TOOOR! 2:0! So muss das! Freut mich für das viel kritisierte Eigengewächs!
In der 38. Minute war es Markhiev, der aus der Ferne abzog: Der abgefälschte Ball war für Kersken unhaltbar! TOOOR! 3:0! Wenn es läuft, dann läufts! Kurz danach hielt Reichert 2x in Weltklassemanier gegen Schreck und Handwerker! Na wennst so nen Rückhalt hast?!
Nach der Pause wollte die Arminia das Ding noch mal rumreissen! Doch der Glubb konterte über Scobel und Fernandez. In der 67. Minute dann die Entscheidung: Zoma hatte geflankt, die Abwehr zu kurz und Markhiev zieht von der Strafraumgrenze ab: Wumm! 4:0! TOOOR!
Damit war der Drops gelutscht – aber Fernandez wollte noch was für die Galerie. Und auch noch für die falsche: Er vertändelt leichtfertig den Ball und Wörl kann Reichert aus 40 Metern überlupfen. 4:1. Zwar auf der falschen Seite, aber sehenswert.
Dann wars Schluss! AUS! HEIMSIEG! SPITZENREITER!
Fazit:
Langsam fallen einem keine Superlative mehr ein für Zoma: Verteidiger sind nur Slalomstangen, wenn er in Fahrt kommt! Genauso Reichert, der mit seinem unglaublichen Paraden die kurzen Clips in den Sozialen Medien überflutet. Bitte bleibt einfach alle hier in Nürnberg!
Statistik: Tore 4:1, Torschüsse 13:21, Ballbesitz 53:47%, Zweikampfquote 51:49%, Ecken 3:8, xGoals 0,94:1,19! Die Zweikampfquote hats gebracht…, nein, bei so einer Chancenverwertung läufts wie am Schnürchen!
Und wieder kann ich junge Spieler feiern: Madic mit sehr gelungenem Startelfdebüt, Janisch mit Tor, Porstner und Soldic… einfach geil!
RelVoSprung +2/+7</
Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey! Der FCN grüßt weiter vom Platz an der Sonne! Weiterhin von sehr starken Berlinern auf Platz 2 (3:5-Sieg in Braunschweig)! Auf drei nun Wolfsburg, nach einem ebenso beeindruckenden 5:2-Sieg beim KSC!
Am Ende Darmstadt (0:1 zuhause gegen Hannover), hinter Kiel (2:0-Niederlage in Magdeburg) und Pauli (1:2 zuhause gegen Lautern).
Fans:
Die Fans wurden belohnt! Vielleicht sogar für die Überstunden im Pokal? Über 36.000 Zuschauer kamen ins Rund und freuten sich! Teilweise auch über die Eintrittskarten der Fans, die im Urlaub waren. Denn man kam voll auf seine Kosten: Volksfest, tolles Wetter und viele Glubb-Tore!
Die Nürnberger Ultras präsentierten zu Beginn eine Choreo „Gegen alle Stadionverbote“ sowie „An unsere Freunde, die vor den Toren stehen: Haltet durch, gemeinsam zerschlagen wir das System“, was sicherlich mit den 226 Stadionverboten nach dem „Gewalttreffen“ in Eisfeld (Thüringen) zu tun haben dürfte: Die Polizei hatte ein Hooligan-Treffen vor dem Spiel Nürnberg-Dresden im Frühjahr aufgelöst und alleine für Glubberer 83 bundesweite Verbote ausgesprochen.
Die Mannschaft muss nun am kommenden Samstag nach Kiel zum Tabellenvorletzten von Tim Walter. Zu schön wäre auch da ein überzeugender Sieg. Hoffentlich auch mit allen Akteuren der bisherigen Saison, weil keiner den Verein zur Wechselfrist verlassen hat.
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Danke für die Bilder, Domi und Michi
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Der Tiefpunkt hat beim FCN einen Namen: Illertissen. Vor einem Jahr war man hier im Elfmeterschießen gescheitert. Das hing die ganze Saison nach, auch wenn man am Ende einen einstelligen Tabellenplatz erreichen konnte. Nun bekam man eine neue Chance, es besser zu machen: Die erste Runde im DFB-Pokal und eigentlich kannst Du als Profimannschaft gegen den unterklassigen Verein nur verlieren: Gewinnst Du hoch, heißt es „das war ja kein Gegner“, gewinnst Du, heißt es „naja, ihr habt Euch nicht angestrengt“, verlierst Du gar, bist Du „die Lachnummer“. Nürnberg musste diesmal zum Drittligisten Victoria Köln – und hatte Glück im Elfmeterschießen sowie einen Torhüter Reichert, der wie im Frankenderby seine Fähigkeiten als „Elfmeterkiller“ unter Beweis stellte.
Einen Bericht kann ich diesmal nicht geben, da ich auf die Dienste des Club-Fanradios angewiesen war. Nur soviel: Köln hatte Chance um Chance, Reichert war immer Endstation.
In der 56. Minute war es dann Scobel, der sich nach Vorarbeit von Marhiev um seinen Gegenspieler herumdrehte und wuchtig zum 0:1 traf. TOOOR! Im Stile einer Spitzenmannschaft.
Doch Köln gab nicht auf und wurde in der 96. Minute erlöst, als Sponsel eine Flanke einköpfen konnte. 1:1.
Nach der Verlängerung musste das Elfmeterschießen her, in welchem Masouras und Fernandez ihre Aufgabe über den Kasten setzten. Swider hatte die Chance auf dem Fuss, doch nagelte auch drüber. Im Eins-gegen-eins war es dann Ex-Glubberer Jahn, dessen Schuss Reichert parieren konnte. SIEG! AUS!
Fazit:

Eine Runde weiter, so nüchtern muss man das sehen. Als Fan. Als Verantwortlicher im Verein muss man ergründen, wie das sein kann. Ja, wie ich immer wieder sage: Für die ist es das Spiel des Jahres. Für uns etwas, bei dem man sich möglichst nicht verletzen sollte?
Statistik: Tore 1:1, Torschüsse 21:11, Ballbesitz 46:54%, Zweikampfquote 59:41%, Ecken 8:7, xGoals 0,80:3,71! Scheinbar haben sich unsere Jungs nach der Tabellenführung echt geschont? Sollte man nicht machen, schon wegen der Kohle im Pokal – und schon zweimal nicht, wenn so viele Fans mitreisen!
Damit ich nicht nur meckere: Neben der Leistung von Reichert hat mir gefallen, dass Heß, Moustfa und Mandic spielen durften. Läuft mit der Jugendarbeit.
Fans:
Es sind doch wirklich über 3.400 Glubberer nach Köln gereist, um den FCN hier zu unterstützen. Das ist schon was besonderes und hoffentlich dankt es die Mannschaft damit, dass man noch viele Runden weit kommt im Pokal.
Nun am kommt am kommenden Samstag die Arminia aus Bielefeld ins Max-Morlock-Stadion! Der Sechste beim Tabellenführer, das ist in der Tat ein Topspiel und beginnt darum erst um 20:30 Uhr. Diesmal ohne mich, also schreit gscheid für mich mit.
Alles für rot-schwarz!
Danke für die Bilder, Domi
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